Neues Stadtquartier für alle Generationen geplant
Hemshof und Mitte: Bürgerbeteiligung und Fachjury empfehlen ADEPT-Konzept für nachhaltige Stadtentwicklung
Die Stadtverwaltung hat nach Abschluss eines umfangreichen Werkstattverfahrens den nächsten Planungsschritt für die Entwicklung zukunftsweisender Stadtquartiere im Bereich Hemshof und Mitte angestoßen. Im Fokus stehen generationsgerechte, soziale, ökologische und resiliente Planungskonzepte, die Lebensqualität und Aufenthaltsqualität in den Quartieren nachhaltig verbessern sollen.
Generationenübergreifende Stadtentwicklung im Dialog
Das Werkstattverfahren war durch eine enge fachliche Bürgerbeteiligung geprägt. Verschiedene Planungsbüros präsentierten ihre Zielkonzepte, von denen mehrere überzeugten und nun weiterverfolgt werden. Bereits wurden infrastrukturelle Voraussetzungen, wie ebenerdige Stadtstraßen, geschaffen, um die Umsetzung zu ermöglichen und die Quartiere Hemshof und Mitte besser zu verbinden.
Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck dankte allen Beteiligten für ihren engagierten Einsatz und hob besonders Professor Neppl sowie die Teams aus dem Bereich Stadtplanung für ihre fachliche Begleitung und innovative Ideen hervor.
Klare Strukturen für die Zukunftsquartiere
Die Stadträtlichen wurden gebeten, die entwickelten Zukunftsquartiere weiterzuentwickeln. Ein erster Meilenstein im Prozess ist bereits erreicht. Die zugrunde liegenden Planungs- und Verfahrensschritte wurden durch eine unabhängige Fachjury begleitet. Das Areal umfasst rund 39 Hektar im Umfeld der Helmut-Kohl-Allee, wodurch das Vorhaben einen wesentlichen Einfluss auf die Stadtentwicklung haben wird.
Was ist ein Werkstattverfahren?
Bei diesem Verfahren sind alle Schritte transparent und partizipativ gestaltet: Öffentliche Online-Dialoge, analoge Bürgerveranstaltungen sowie Entwurfswerkstätten mit Planungs-Teams und Experten sicherten eine breite Beteiligung und Nachvollziehbarkeit.
Fachjury und Expertenarbeit
Drei renommierte Landschaftsplanerbüros setzten sich intensiv mit der Frage auseinander, wie ein lebenswertes, umweltgerechtes und innovatives Stadtquartier für die Zukunft entwickelt werden kann. Die Ergebnisse des Werkstattverfahrens fließen in die formale Rahmenplanung ein, die als nächste Phase ansteht.
Im Anschluss an das Verfahren diskutierten die Beteiligten ausführlich über ein Zielkonzept, das jetzt als Basis für weitere Planungsschritte dient. Die Jury sprach eine einstimmige Empfehlung für die Weiterverfolgung des Zielkonzepts von ADEPT aus und bestätigte damit die hohe Qualität des konzeptionellen Ansatzes.
Transparenz und Dialog als Leitlinie
Umweltdezernent Alexander Thewalt betont die transparente und dialogische Gestaltung des gesamten Prozesses, der eine nachvollziehbare Entwicklung sicherstellen soll. Trotz des weiterhin abstrakten Niveaus der Planungen steht nun die Phase der Konkretisierung an.
Weitere Informationen und Kontakt
Weitere Details zum Ablauf und den Ergebnissen des Werkstattverfahrens sind über die Stadtverwaltung erhältlich.
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