Einfache Sprache

Straußwirtschaften: Landrat und Winzer fordern Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen

Von Redaktion LK Südliche Weinstraße2 Min. Lesezeit

Landrat Dietmar Seefeldt wandte sich an Christine Schneider.

Er tat das mit Uta Holz und Frank Spiegel.

Christine Schneider ist Ministerin für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten.

Sie arbeitet in Rheinland-Pfalz.

Uta Holz ist Geschäftsführerin des Vereins Südliche Weinstrasse.

Frank Spiegel ist Winzer aus Kleinfischlingen.

Seefeldt, Holz und Spiegel schrieben der Ministerin gemeinsam.

Sie nannten in ihrem Schreiben mehrere Ziele.

Sie wollten die rechtlichen Regeln für Straußwirtschaften anpassen.

Sie wollten die Regeln an die heutige Lage anpassen.

Sie wollten außerdem bürokratische Hürden abbauen.

Die Unterzeichner sahen dafür politischen Handlungsbedarf.

Sie verwiesen dabei auf den Verlauf der jüngsten Koalitionsverhandlungen.

Der Weinbau prägt die Südliche Weinstraße wirtschaftlich.

Das sagten die Unterzeichner.

Er prägt die Region auch landschaftlich und touristisch.

Die Unterzeichner sagten, Betriebe hätten große Herausforderungen.

Besonders die Begrenzung auf 120 Öffnungstage im Jahr sei problematisch.

Frank Spiegel berichtete aus eigener Erfahrung.

Er sagte, er habe Gäste früh im Jahr abweisen müssen.

Er sagte, das passiere wegen der festen Öffnungstage.

Nach dem Schreiben müssen Betriebe Öffnungstage für das ganze Jahr planen.

Im Schreiben steht auch eine Kritik an der Nachvollziehbarkeit.

Im Schreiben heißt es, Besucherinnen und Besucher verstünden das kaum.

Als Beispiel nennt das Schreiben den Verkauf eigener Weine.

Im Beispiel dürfe ein Weingut die Weine an 245 Tagen nicht ausschenken.

Die Unterzeichner sagten, das erfülle Erwartungen nicht.

Es erfülle die Erwartungen an eine moderne Wein- und Tourismusregion nicht.

Sie sagten, die geltenden Regeln stammten im Kern aus früherer Zeit.

In dieser Zeit seien Weinbaubetriebe kleiner gewesen.

Damals habe die Direktvermarktung eine geringere Rolle gespielt.

Heute bewirtschafteten viele Betriebe deutlich größere Rebflächen.

Die Zahl der Weinbaubetriebe gehe kontinuierlich zurück.

Nach Darstellung der Unterzeichner investierten viele Winzerinnen und Winzer zusätzlich.

Sie investierten in Vinotheken.

Sie investierten in touristische Angebote.

Sie wollten damit Kundinnen und Kunden binden.

Sie wollten damit auch weiterhin bestehen können.

Im Fokus des Schreibens stehen Weinbaubetriebe.

Die Unterzeichner betonten, Vorgaben für Straußwirtschaften beträfen auch andere Betriebe.

Frank Spiegel verwies auf Gemüsebaubetriebe mit Hofcafé.

Er sagte, diese Betriebe wollten ihre Produkte direkt vermarkten.

Die Unterzeichner forderten dafür passende Regeln.

Die Regeln sollen nach ihrer Darstellung Realität abbilden.

Das gilt für alle landwirtschaftlichen Betriebe.

Die Unterzeichner sagten ausdrücklich, es gehe nicht um Gleichstellung.

Es gehe nicht um Gleichstellung mit klassischer Gastronomie.

Sie sagten auch, es gehe nicht darum, Gastronomiebetriebe zu benachteiligen.

Sie wollten prüfen, wie Direktvermarktungsbetriebe zeitgemäß berücksichtigt werden.

Sie wollten zugleich faire Wettbewerbsbedingungen sichern.

Seefeldt, Holz und Spiegel regten flexiblere Öffnungstage an.

Sie regten an, andere zeitgemäße Modelle für Straußwirtschaften zu entwickeln.

Dabei forderten sie die Berücksichtigung weiterer Regeln.

Sie sagten, Betriebe mit mehr Öffnungstagen müssten strengere Regeln erfüllen.

Das gelte aus Gastronomie und Hotellerie.

Sie nannten dabei sanitäre Einrichtungen.

Sie sagten, so könne der besondere Charakter der Straußwirtschaft erhalten bleiben.

Gleichzeitig sollten nach ihrer Ansicht Interessen von Weinbaubetrieben gewahrt werden.

Gleichzeitig sollten nach ihrer Ansicht Interessen von Gastronomie und Hotellerie gewahrt werden.

Nach Überzeugung der Unterzeichner könnten auch nicht nur Weinbaubetriebe profitieren.

Sie sagten, authentische Weinerlebnisse direkt beim Erzeuger seien wichtig.

Solche Erlebnisse schaffen zusätzliche Anlässe für einen Besuch.

Das könne Gäste länger in der Region halten.

Davon profitierten auch Gastronomie, Hotellerie und weitere Bereiche der regionalen Wirtschaft.

Seefeldt, Holz und Spiegel hoffen auf Rückmeldung von Ministerin Christine Schneider.

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