Sozialausschuss fördert acht Projekte im Programm „Impulse Inklusion“

Landkreis Mainz-Bingen fördert acht Inklusionsprojekte mit 22.000 Euro aus „Impulse Inklusion“ – u. a. barrierefreie Planung, Rampen, Ausstellung am 3. Dezember.

Von Redaktion LK Mainz-Bingen1 Min. Lesezeit

Der Sozialausschuss des Landkreises Mainz-Bingen hat in seiner jüngsten Sitzung die Förderung von acht Projekten im Rahmen des Programms „Impulse Inklusion“ beschlossen. Insgesamt stellt der Landkreis dafür 22.000 Euro zur Verfügung.

Mit dem Programm unterstützt der Kreis kreative und innovative Ideen, die Inklusion vor Ort stärken und neue Formen des gemeinsamen Miteinanders ermöglichen sollen. Nach Angaben der Verwaltung gingen insgesamt acht Anträge ein, die alle die Kriterien der Richtlinie „Impulse Inklusion“ erfüllen und Modellcharakter haben.

Die Kreisbeigeordnete Almut Schultheiß-Lehn und die Beauftragte für Menschen mit Behinderung Yvonne Bless sehen in dem Förderprogramm eine wichtige Würdigung von Projekten im Bereich der Inklusion. Sie betonen, dass diese dazu beitragen, dass die soziale Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen selbstverständlich ist.

Diese Projekte werden gefördert

  • Soziale Stadtimkerei der gpe Mainz: 4.000 Euro, um das bereits im Landkreis bestehende Angebot künftig auch mobil ausweiten zu können.
  • Stadtverwaltung Bingen: 3.600 Euro für eine Broschüre, die soziale Einrichtungen und ihre Angebote übersichtlich zusammenfasst.
  • Verbandsgemeinde Nieder-Olm: rund 2.900 Euro für ein Projekt, bei dem mobile Rampen ausgeliehen werden können.
  • Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen: 1.800 Euro für ein Qualifizierungsprogramm für inklusive Ferienbetreuung.
  • Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen: etwa 1.500 Euro für eine barrierefreie Veranstaltungsplanung.
  • Beirat für Menschen mit Behinderungen der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen: rund 1.000 Euro für ein Inklusionsfest.
  • Stiftung Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz: rund 3.200 Euro für eine Ausstellung zum Thema Euthanasie, die am 3. Dezember im Gebäude der Kreisverwaltung gezeigt werden soll.
  • Förderverein der Elisabethenschule: etwa 4.000 Euro für ein Sonnensegel.

Die jeweiligen Förderbeträge berücksichtigen den Eigenanteil der Initiativen beziehungsweise Träger.

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