Landkreis Mainz-Bingen beteiligt sich an Katastrophenschutz-Übung

Landkreis Mainz-Bingen beteiligte sich am Landesübungstag im Katastrophenschutz. In Bingen, Ingelheim und sechs VG liefen TEL, THW und Gesundheit zusammen.

Von Redaktion LK Mainz-Bingen1 Min. Lesezeit
Landrat Thomas Barth beobachtete die Übung in der Technischen Einsatzleitung.

Foto: Kreisverwaltung/Bardo Faust

Foto: Kreisverwaltung/Bardo Faust

Der Landkreis Mainz-Bingen hat sich am Landesübungstag im Katastrophenschutz beteiligt. Grundlage war ein Unwetterszenario mit einer schnellen Kaltfront aus Frankreich, das sich über Rheinland-Pfalz ausbreitete und für den Folgetag erneut Starkregen, Sturmböen und Gewitter vorsah.

Nach Angaben der Kreisverwaltung arbeiteten Einsatzkräfte in sechs Kommunen an ihren jeweiligen Übungsszenarien. Beteiligt waren die Städte Bingen und Ingelheim sowie die Verbandsgemeinden Sprendlingen-Gensingen, Gau-Algesheim, Nieder-Olm und Rhein-Selz.

Im Katastrophenschutzzentrum des Landkreises lief die technische Einsatzleitung zusammen. Dort waren neben den Mitgliedern der TEL auch die Fachberatung THW, die Fachberatung Gesundheit und das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr eingesetzt.

Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Yannick Georges zog ein positives Fazit. Er sagte: „Insgesamt sind wir mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden“. Die Kommunikationsstrukturen funktionierten, erkannte Schwachstellen würden nun schrittweise abgestellt.

Nach Einschätzung des BKI klappte auch der Lageabgleich mit den Gemeinden. Die Lagemeldungen konnten an das Landesamt übermittelt werden, auf dieser Grundlage wurden Anforderungen an überregionale Hilfe formuliert. Außerdem seien kurzfristige, mittelfristige und langfristige Planungsziele sowie Vorausplanungen für die nächsten 24 bis 48 Stunden erarbeitet worden.

Auch Landrat Thomas Barth bewertete die Übung positiv. Er sagte: „Solche Übungen sind für das Zusammenspiel enorm wichtig. Es hat sich gezeigt, dass wir gut aufgestellt sind - vielen Dank an alle Einsatzkräfte, die mitgeübt haben“. Barth verfolgte die Übung gemeinsam mit Mitgliedern des Verwaltungsstabes und des Infotelefons des Landkreises. Zudem war Oberst Michael Trautermann vom Landeskommando Rheinland-Pfalz der Bundeswehr zu Gast.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen→

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

Einfache Sprache