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Jugendparlament macht Druck auf die Stadt

Beate Kimmel erhält Forderungskatalog für eine jugendfreundliche Stadt – im Fokus stehen Bildung, ÖPNV, Sicherheit und mehr Kultur

Jugendparlament macht Druck auf die Stadt
Jugendparlament macht Druck auf die Stadt
Bild zum Beitrag© Neues aus Kaiserslautern

Die Oberbürgermeisterin Beate Kimmel hat von Vertreterinnen und Vertretern des Jugendparlaments einen Forderungskatalog erhalten. Das neu gewählte Gremium legt darin seine Vorstellungen für eine jugendfreundliche Politik in der Stadt dar. Im Mittelpunkt steht der Anspruch, Jugendlichen eine lebenswerte Stadt zu bieten, Orte für Begegnung zu schaffen und Respekt stärker zu verankern.

Forderungen für eine jugendfreundliche Stadt

Der Forderungskatalog des im Herbst 2025 neu gewählten Jugendparlaments bündelt seine Anliegen unter den Oberbegriffen Bildung, Stadtentwicklung, Sicherheit und (Sozio-)Kultur. Damit greift das Gremium mehrere Bereiche auf, die aus Sicht der Jugendlichen für den Alltag in der Stadt entscheidend sind.

Zu den konkret benannten Forderungen gehören unter anderem:

  • eine sukzessive Entsiegelung der Schulhöfe,
  • der Ausbau des ÖPNV,
  • die Schaffung konsumfreier Räume,
  • eine bessere Beleuchtung der Innenstadt.
  • Die Liste zeigt, dass das Jugendparlament nicht nur allgemeine Wünsche formuliert, sondern auch konkrete Ansatzpunkte für die Stadtpolitik benennt. Die Themen reichen von schulischem Umfeld und Mobilität bis hin zu Aufenthaltsqualität und Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum.

    Dialog mit der Stadtspitze

    Kimmel sicherte einen kontinuierlichen Dialog mit dem Jugendparlament zu. Sie hob zugleich hervor, wie wichtig die Perspektive junger Menschen für eine nachhaltige Stadtentwicklung sei. Damit wird deutlich, dass die Anregungen des Gremiums nicht als Einzelanliegen verstanden werden, sondern als Bestandteil eines breiteren städtischen Entwicklungsprozesses.

    Besonders im Blick steht dabei die anstehende Entwicklung der Fläche am ASG, die ebenfalls zu den Wünschen des Jugendparlaments gehört. Dort könne nach Einschätzung der Oberbürgermeisterin schnell ein sichtbares Zeichen für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gesetzt werden.

    Signalwirkung für die weitere Arbeit

    Mit der Übergabe des Forderungskatalogs setzt das Jugendparlament ein klares politisches Signal. Es formuliert Erwartungen an eine Stadtpolitik, die Bedürfnisse junger Menschen systematisch berücksichtigt und zugleich konkrete Verbesserungen im Alltag anstrebt.

    Für die Stadtspitze ergibt sich daraus die Aufgabe, die vorgebrachten Anliegen im weiteren Austausch mit dem Jugendparlament einzuordnen und in die laufenden Entwicklungen einzubetten. Die Botschaft beider Seiten ist dabei eindeutig: Der Dialog soll fortgesetzt werden, und erste sichtbare Schritte könnten an der Fläche am ASG entstehen.

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