Kultur

Bismarckturm Altenkirchen: Turmöffnung am ersten Sonntag im Monat

Jeden ersten Sonntag im Monat ist der Bismarckturm Altenkirchen von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet; Turmbesteigung ist gratis.

Wann
Sonntag, 6. Dezember 2026 · 14:00 Uhr
3 Termine verfügbar
Wo
Bismarckturm Altenkirchen · Rathausstraße 13, Marktstraße 31-33, 57610 Altenkirchen
Eintritt
Turmbesteigung gratis
Originalseite öffnen

Über die Veranstaltung

Jeden ersten Sonntag im Monat öffnet der Förderverein Bismarckturm e.V. das Denkmal über den Höhen von Altenkirchen und ermöglicht einen anderen Blick über die Stadt.

Der Bismarckturm befindet sich auf dem Dorn, auf einer Anhöhe, von der aus man eine gute Sicht auf die Kreisstadt Altenkirchen hat. Er wurde auf Initiative von Bürgern aus heimischem Felsgestein erbaut. Die Grundsteinlegung erfolgte am 1. April 1914. Die geplante Einweihung am 1. April 1915 (zum 100. Geburtstag von Bismarck) konnte durch den Ersten Weltkrieg nicht stattfinden. Der Bau konnte erst 1922 abgeschlossen werden; die offizielle Einweihung fand am 21. Mai 1922 statt.

Nach dem zweiten Weltkrieg übernahm die Stadt Altenkirchen den Turm. 2009/2010 wurde das Denkmal restauriert und kann seitdem wieder besichtigt werden. Mitglieder des Vereins geben vor Ort Auskunft zum Turm und zur Umgebung.

Öffnungszeit: 14.00 bis 16.00 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten können Besichtigungstermine vereinbart werden. Ansprechpartner zum Besuch des Bismarckturmes sind alle Vorstandsmitglieder des Fördervereins Bismarckturm e.V. Kontakt-E-Mail: [email protected]

Einige Eckdaten zum Turm:

  • Höhe 14 Meter
  • Kosten 14.000 Mark
  • Grundsteinlegung: 1. April 1914 (Bismarcks 99. Geburtstag)
  • Einweihung: 21.5.1922 (Gründung eines Bismarckturm-Vereins)

Zur Geschichte: Ein Wahrzeichen ist ein typisches Merkmal oder Erkennungszeichen. Es charakterisiert Orte und Städte. Dazu gehören in erster Linie markante Bauwerke. Diese Bauwerke wie der Bismarckturm stehen an einem besonderen Ort. So blickt der Bismarckturm von der Höhe, dem Dorn, auf die Stadt.

Im Jahre 1910 wandte sich ein Komitee prominenter Bürger der Stadt mit folgendem Aufruf an die Öffentlichkeit:

„Seit Jahren lebt in Kreisen hiesiger Bismarck-Verehrer der Gedanke, dem größten deutschen Mann der Neuzeit, dem Schmied der deutschen Reichseinheit, dem eisernen Kanzler, auch hier ein Denkmal zu errichten. Dieser Gedanke gewann greifbare Gestalt bei Gelegenheit eines großen nationalen Kommerses zur Feier des 18. Januar 1910, der in schöner Einhelligkeit von folgenden zehn Vereinen veranstaltet worden war: Altdeutscher Verband, Flottenverein, Freiwillige Feuerwehr, Kriegerverein, Marineverein, Männer-Gesangverein, Musikverein, Ostmarkenverein, Schützengesellschaft, Turnverein. Unter großer Begeisterung wurde hierbei die Gründung eines Bismarck-Turm-Vereins (B.T.V.) beschlossen und alsbald namhafte Jahresbeiträge gezeichnet. Geplant ist ein Bismarck-Turm auf dem Dorn, aus heimischem Felsgestein errichtet, bescheiden, den Mitteln der Bürger Altenkirchens und der nächsten Umgebung entsprechend, und doch des Mannes, den er ehren soll, würdig, zugleich aber eine stattliche Zierde unseres Stadtbildes. Der Turm soll so eingerichtet werden, dass er als Aussichtswarte und zur Abbrennung der Bismarck-Feuer, jeweilig am 1. April, dienen kann. Bis zum 1. April 1915, dem 100. Gedenktag des Geburtstags Bismarcks, hoffen wir den Turm vollendet zu sehen. Das Ziel ist für unsere Kräfte hochgesteckt, aber nicht zu hoch, wenn, wie wir hoffen, auch die ehemaligen Altenkirchener, die unserer Stadt entstammen und sie nicht vergessen wollen oder schöne Jahre ihres Lebens hier zugebracht und sie lieb gewonnen haben, sowie auch diejenigen, welche durch ihre amtliche oder gewerbliche Tätigkeit unser Städtchen häufig aufsuchen oder in Beziehung zu ihm stehen, uns bei diesem vaterländischen Werke helfen.“

Historischer Turm mit toller Fernsicht

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