Stadt setzt Zeichen für Frieden und Gemeinschaft
Initiative gegen Atomwaffen, Suche nach Betreuer*innen und Sanierung des Maudacher Spielplatzes

Die Stadtverwaltung setzt mit ihrem aktuellen Engagement mehrere gesellschaftlich relevante Themen in den Fokus: Von der internationalen Friedensinitiative über soziale Verantwortung bis hin zur Verbesserung der Lebensqualität für Kinder. Im Folgenden ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen und Aktionen.
Zeichen für Frieden: Teilnahme an „Mayors for Peace“
Um ein deutliches Zeichen gegen Krieg und die globale nukleare Bedrohung zu setzen, beteiligt sich die Stadtverwaltung an der internationalen Initiative „Mayors for Peace“. Am Rathaus wurde zu diesem Anlass die Flagge der Organisation gehisst, um die städtische Solidarität mit den Werten eines friedlichen Zusammenlebens sichtbar zu machen.
Die Initiative geht zurück auf ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag aus dem Jahr 1996. Darin wurde der Einsatz sowie die Androhung des Einsatzes von Atomwaffen als Verstoß gegen das Völkerrecht eingestuft. Das Gericht mahnt in diesem Zusammenhang die Staaten, Verhandlungen zur weltweiten nuklearen Abrüstung zu führen.
Am 80. Jahrestag des Abwurfs der Atombombe auf Nagasaki verweist das Netzwerk darauf, wie wichtig der dauerhafte Frieden bleibt. Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck betont: „Atomwaffen schaffen keine Sicherheit. Im Gegenteil: Sie gefährden das Leben auf unserem Planeten. Deshalb fordern wir: Abrüsten statt aufrüsten. Frieden bleibt unser höchstes Gut – in Europa und weltweit.“
Die Organisation „Mayors for Peace“ wurde 1982 vom damaligen Bürgermeister von Hiroshima gegründet und vernetzt heute mehr als 8.480 Städte in 166 Ländern – davon rund 900 in Deutschland. Etwa 600 deutsche Kommunen hissen am Flaggentag die Flagge, um sich öffentlich für Abrüstung und internationale Verständigung zu bekennen.
Gesucht: Rechtliche Betreuer*innen für schutzbedürftige Menschen
Die Stadtverwaltung sucht engagierte, volljährige Personen, die bereit sind, als rechtliche Betreuer*innen für Menschen tätig zu werden, die ihre eigenen Angelegenheiten nicht mehr selbstständig regeln können. Hintergrund ist der bevorstehende Ruhestand vieler aktueller Betreuer*innen, was einen erhöhten Bedarf an neuen Freiwilligen und Berufstätigen mit sich bringt.
Die rechtliche Betreuung beinhaltet wichtige Aufgaben wie die Entscheidungsfindung bei medizinischen Maßnahmen oder die Unterstützung bei Anträgen auf finanzielle Unterstützung. Sobald ein Fall das Amtsgericht erreicht, prüft das Sozialdezernat die Lage und schlägt geeignete Personen für die Betreuung vor. Zielgruppe sind Personen, die aufgrund schwerer Erkrankungen oder Behinderungen auf Unterstützung angewiesen sind.
Für detaillierte Informationen steht die Betreuungsbehörde zur Verfügung.
Spielplatz-Sanierung in Maudach: Mehr Sicherheit und neue Spielmöglichkeiten
Die Sanierungsarbeiten am Spielplatz in der Mohnstraße im Stadtteil Maudach sind abgeschlossen. Die Maßnahme wurde notwendig, nachdem der hölzerne Rutschenturm im Jahr 2022 durch Vandalismus zerstört und das Areal gesperrt werden musste.
Ziel der Sanierung war es, den Spielplatz für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren umfassend aufzuwerten. Dabei wurden folgende Verbesserungen umgesetzt:
Herzstück des neugestalteten Areals ist die moderne Spielkombination aus Stahl-, Holz- und Netzelementen. Mit einem fünfeckigen Spielturm, Kletterwand, Rutschstange, Rutschbogen, Liegenetz und einem Seil-Hangelparcours bietet die Anlage zahlreiche Möglichkeiten für motorische Herausforderungen und Spielspaß. Zusätzlichen Schutz gewährleistet der neue Fallschutzbelag aus Holzhackschnitzeln.
Fazit und gesellschaftliche Bedeutung
Die Stadtverwaltung setzt wichtige Impulse für eine friedliche Gesellschaft, soziale Teilhabe und eine kindgerechte Infrastruktur. Von der internationalen Vernetzung im Zeichen des Friedens über das Engagement für Schutzbedürftige bis zur verbesserten Freizeitgestaltung für junge Menschen – die Initiativen stärken das Gemeinwesen und richten den Blick auf eine nachhaltige Zukunft.
Weitere Informationen und Anfragen können über den Bereich Kommunikation und Beteiligung der Stadt am Rhein eingereicht werden. Verantwortlich für diese Mitteilung ist Sigrid Karck.
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