Sprache wählen

Kostenfreier Testvormittag in Ludwigshafen

Gesundheitsamt bietet anonyme Untersuchungen und Beratung für Risikogruppen am 29. September 2025

Am 29. September 2025 veranstaltete das Gesundheitsamt Ludwigshafen in der Goethestraße einen besonderen "Testvormittag". Im Fokus standen Menschen mit erhöhtem Risiko, etwa durch Drogenkonsum, schwierige Lebenslagen oder einem erschwerten Zugang zu medizinischer Versorgung. Der Vormittag bot kostenfreie und anonyme Testmöglichkeiten auf eine Reihe von Infektionskrankheiten.

Umfangreiche Test- und Beratungsangebote

Die Besucherinnen und Besucher konnten sich auf HIV, Syphilis, Chlamydien und Gonokokken (mittels Urinprobe) testen lassen. Die Betreuung und Beratung übernahmen erfahrene Fachkräfte des Pfalz-Kreises, wodurch die Teilnehmenden umfassend aufgeklärt und begleitet wurden.

Ergänzt wurde das Angebot durch ein gemeinsames Frühstück, das von der ABBVIE Deutschland GmbH & Co. KG gespendet wurde. Dies trug dazu bei, eine einladende Atmosphäre zu schaffen und Hemmschwellen vor der Testung abzubauen.

Stimmen der Verantwortlichen

Marion Blickhäuser, Abteilungsleiterin der Drogenberatungsstelle, betont:


„Mit diesem Angebot möchten wir unseren Klient*innen niedrigschwellige und wichtige Gesundheitschecks ermöglichen – in einer vertrauten Umgebung, in der sie sich wohlfühlen.“

Joelle Bals, Allgemeinärztin und Fachbereichsleiterin Gesundheitsförderung, hebt hervor:


„Eine frühe Diagnose kann Leben retten. Je eher Infektionen erkannt werden, desto besser lassen sie sich behandeln – und desto mehr kann eine Weiterverbreitung verhindert werden.“

Bedeutung der Testung für die Zielgruppe

Gerade in der angesprochenen vulnerablen Personengruppe treten Infektionskrankheiten wie HIV oder Hepatitis häufiger auf. Frühe Diagnosen ermöglichen nicht nur eine gezielte Behandlung, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung weiterer Ansteckungen.

Für den Fall eines positiven Testergebnisses stehen die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes bereit, um ärztliche Therapiemöglichkeiten zu vermitteln. Der inklusive Rahmen und das gemeinsame Frühstück schufen Vertrauen und erleichterten die Inanspruchnahme der Gesundheitsdienste.

Engagement und Zusammenarbeit

Sozialdezernentin Beate Steeg lobt die erfolgreiche Zusammenarbeit:


„Die Drogenberatung arbeitet schon seit einigen Jahren erfolgreich mit der PLUS Gesundheitsinitiative zusammen und hat Drogenabhängigen geholfen, Leberkrankheiten zu überwinden.“

Dr. Johannes Hülsenbeck, Head of Medical Specialty Care bei ABBVIE Deutschland GmbH & Co. KG, zieht ein positives Fazit:


„Die heutige Testaktion zeigt, was Partnerschaften bewirken können: Ein niedrigschwelliges Testangebot, eine direkte Beratung und damit die Möglichkeit, Hepatitis C nachhaltig zu eliminieren.“

Die Aktion betont die Bedeutung von Kooperationen zwischen Gesundheitswesen, sozialen Trägern und Wirtschaft zum Wohl der besonders verletzlichen Bevölkerungsgruppen.

Verantwortung und Kontakt

Die Organisation lag in den Händen der Stadt am Rhein, Bereich Kommunikation und Beteiligung. Verantwortlich zeigte sich Sigrid Karck.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: