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Gigantische Stahlbrücke am Güterbahnhof entsteht

Ab 23. Oktober werden acht bis zu 100 Tonnen schwere Stahlhohlkästen eingehoben – neue Verbindung zwischen A650 und Helmut-Kohl-Allee geplant

Gigantische Stahlbrücke am Güterbahnhof entsteht
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Donnerstag, den 23. Oktober, startet ein beeindruckendes Bauvorhaben am Güterbahnhof: Acht massive Stahlhohlkästen werden zur Errichtung des Überbaus der neuen westlichen Brücke eingehoben. Die logistischen Herausforderungen sind groß, denn für den Transport und das Heben der bis zu 100 Tonnen schweren Bauteile kommen einige der größten Raupenkräne Europas zum Einsatz. Das Vorhaben wird voraussichtlich bis zum folgenden Dienstag andauern.

Technische Details und Ablauf

Die eingesetzten Raupenkräne zeichnen sich durch eine Hauptauslegerlänge von rund 63 Metern und einen Mastradius von 13 Metern aus. Jeder einzelne der Stahlhohlkästen misst beeindruckende 50 Meter in der Länge. Solche Dimensionen und Gewichte stellen hohe Ansprüche an die Präzision der Hebearbeiten sowie an die eingesetzte Technik.

  • Start der Arbeiten: Donnerstag, 23. Oktober, ab 8 Uhr
  • Vorgesehener Abschluss: Dienstag der Folgewoche
  • Bauteile: Acht Stahlhohlkästen à 50 Meter Länge, je ca. 100 Tonnen schwer
  • Hauptausleger Raupenkräne: 63 Meter
  • Mastradius: 13 Meter
  • Perspektive und weitere Planung

    Das Projekt ist Teil eines umfassenden Infrastrukturvorhabens. Die neue Westbrücke wird künftig auf einer Gesamtlänge von 445 Metern den Verkehr über das nördliche Gleisfeld des Hauptbahnhofs führen. Damit entsteht eine bedeutende Verbindung zwischen der Autobahn A650 und der künftigen Helmut-Kohl-Allee. Bereits für das Frühjahr 2026 sind weitere Montagearbeiten und das Einheben zusätzlicher Stahlträger geplant.

    Beeinträchtigungen für Anwohner

    Nach Angaben der Stadt am Rhein sollten Anwohnerinnen und Anwohner keine erhöhte Lärmbelästigung im Umfeld der Baustelle befürchten. Dies dürfte vor allem für Anliegende eine Entlastung darstellen, da Bauvorhaben dieses Ausmaßes häufig mit erheblichem Baulärm einhergehen.

    Service für Interessierte

    Für alle, die sich ein genaueres Bild vom Einsatz der Raupenkräne machen möchten, stehen Fotos im Ortsvorsteherbüro Ruchheim in der Schlossstraße 1 zur Verfügung. Allerdings ist zu beachten: Das Büro bleibt vom 29. Oktober bis einschließlich 7. November 2025 geschlossen.

    Herausgeberin

    Stadt am Rhein, Bereich Kommunikation und Beteiligung.

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