Zehn Jahre Gemeindeschwesterplus in Koblenz
Kostenfreie Unterstützung für Senioren durch enge Kooperationen und persönliches Engagement

Das Landesprogramm Gemeindeschwesterplus feierte kürzlich sein 10-jähriges Jubiläum in der Stadt Koblenz mit einem Netzwerkcafé im Historischen Rathaussaal. Die Veranstaltung bot Gelegenheit für einen umfassenden Rückblick, einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und stellte die kulturelle Vielfalt des Netzwerkes in den Mittelpunkt.
Rückblick auf eine Dekade Gemeindeschwesterplus
In den vergangenen zehn Jahren haben die Fachkräfte von Gemeindeschwesterplus in Koblenz einen wichtigen Beitrag zur präventiven Versorgung und Beratung älterer Menschen geleistet. Das Netzwerkcafé zeigte, wie das Landesprogramm zu einer festen Säule der Gemeinschaft avanciert ist: Viele Seniorinnen und Senioren konnten Unterstützung, Orientierung und Hilfe im Alltag erfahren.
Besonders die enge Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnerinnen und -partnern hat das Angebot gestärkt. Nicht nur die Fachkräfte, sondern auch die Kooperationspartnerinnen und -partner spielen eine bedeutende Rolle für den Erfolg des Programms.
Feierliche Eröffnung und Würdigung der Arbeit
Bürgermeisterin Ulrike Mohrs und DRK-Präsident Leo Biewer eröffneten die Jubiläumsveranstaltung und unterstrichen die Bedeutung der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Koblenz und dem Anstellungsträger der Fachkräfte. Beide betonten die wertvolle Entwicklung des Angebots seit der Modellphase und die nachhaltigen Errungenschaften für die Seniorinnen und Senioren der Stadt.
Kulturelle Vielfalt und offene Netzwerkarbeit
Ein Höhepunkt des Tages war der musikalische Beitrag des jüdischen Frauenchores „Bereschit“. Die Darbietung setzte ein Zeichen für die kulturelle Vielfalt, die das Netzwerk Gemeindeschwesterplus prägt.
Im Anschluss hatten die Teilnehmenden beim Austausch im Netzwerkcafé die Möglichkeit, bestehende Kontakte zu vertiefen, neue Kooperationen anzubahnen und innovative Ideen für zukünftige Projekte im Bereich der Seniorenarbeit zu entwickeln. Dieser offene Dialog fördert den kontinuierlichen Ausbau des Programms und die Lebensqualität älterer Menschen in Koblenz.
Hintergrund: Von der Modellphase zum etablierten Landesprogramm
Gemeindeschwesterplus basiert auf einem Modellprojekt, das 2014 bis 2018 in Rheinland-Pfalz wissenschaftlich begleitet und evaluiert wurde. Koblenz war eine der neun Gebietskörperschaften, die 2015 Teil des Pilotprojekts wurden. Aufgrund positiver Erfahrungen wird das Programm seither als Landesprogramm fortgeführt und aus Landesmitteln finanziert.
Die Zielgruppe sind ältere Menschen, vor allem Hochbetagte, die noch keinen Pflegegrad besitzen und in ihrer eigenen Wohnung leben. Das Beratungsangebot ist kostenfrei und auf Wunsch zu Hause oder digital möglich.
Die Aufgaben der Fachkräfte umfassen Beratung, Unterstützung im Alltag und Vermittlung von Hilfen vor Ort – jedoch ohne die Durchführung von Pflegeleistungen.
Engagiertes Team und Persönliche Beratung
In Koblenz stehen die Fachkräfte Vanessa Volk und Sabine Wieneke als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Sie bieten Seniorinnen und Senioren persönliche Beratungen an, besuchen auf Wunsch zuhause, informieren über Hilfsangebote und erleichtern so den Alltag der Betroffenen.
Ausblick: Weiterentwicklung und Zusammenarbeit
Die Stadt Koblenz und die DRK-Mittelrhein gGmbH betonen die Bedeutung anhaltender Kooperationen und die Bereitschaft, das Programm kontinuierlich zu entwickeln. Durch den engen Austausch im Netzwerk und die regelmäßigen Veranstaltungen wie das Jubiläumscafé soll die Lebensqualität älterer Bürgerinnen und Bürger weiter verbessert werden.
Das gemeinsame Engagement von Stadt, Fachkräften und Netzwerkpartnerinnen und -partnern bleibt auch in Zukunft die Basis für eine innovative und wirkungsvolle Seniorenarbeit in Koblenz.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.