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Sicherer Schulweg: Polizei und Ordnungsamt greifen durch

Kontrollen an vier Schulen decken Verstöße auf und sensibilisieren für mehr Verkehrssicherheit

Von Redaktion Koblenz

Zu Beginn des neuen Schuljahres haben das Ordnungsamt und die Polizei ein gemeinsames Zeichen für mehr Sicherheit gesetzt: In der vergangenen Woche wurden an vier Schulen intensive Schulwegekontrollen durchgeführt. Die präventiven Maßnahmen sollten die Aufmerksamkeit für die Verkehrssicherheit rund um Schulen erhöhen und das Risiko für Schülerinnen und Schüler reduzieren.

Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit

Die Kontrollen richteten sich gezielt an neuralgische Punkte des Schulwegs. Im Fokus standen sowohl der Fußgänger- und Radverkehr als auch das Verhalten von Autofahrern in unmittelbarer Umgebung der Schulen.

  • Kontrollen an Zebrastreifen, Schulwegen und Kreuzungen rund um Schulen
  • Überprüfung der Halte- und Parkvorschriften, um freie Sicht und sichere Übergänge zu gewährleisten
  • Aufklärung über sichere Verkehrsführung, Sichtbarkeit im Straßenverkehr und das Einhalten der Tempolimits – insbesondere im stark frequentierten Zeitraum vor Schulbeginn und nach Schulschluss
  • Prävention statt Strafe im Vordergrund

    Ziel der Aktionen war weniger die Bestrafung, sondern vor allem die frühzeitige Sensibilisierung von Verkehrsteilnehmenden: Autofahrende sollten darauf aufmerksam werden, dass sich zu Schulbeginn deutlich mehr Kinder im Straßenraum bewegen. Kinder sollten durch die Maßnahmen bestärkt und aufgeklärt werden, wie sie sicher durch den Straßenverkehr kommen. Auch Eltern und Lehrkräfte erhielten wertvolle Hinweise, wie die sichere Gestaltung des Schulwegs gelingen kann.

    Im Rahmen der Kontrollen setzten die Beamtinnen und Beamten sowie die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes verstärkt auf Gespräche. In acht Fällen wurden jedoch so gravierende Verstöße festgestellt, dass eine Ahndung unumgänglich war.

    Fortsetzung der Maßnahmen angekündigt

    Bürgermeisterin Ulrike Mohrs betonte die Bedeutung der gesammelten Erkenntnisse und kündigte an, dass vergleichbare Kontrollen im Umfeld von Schulen und Kitas auch in Zukunft fortgesetzt werden sollen. „Mit den gesammelten Erkenntnissen werden wir unsere Arbeit für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit insbesondere im Umfeld von Schulen und Kitas fortsetzen. Deshalb wird dies nicht die letzte Aktion gewesen sein“, so Ulrike Mohrs.

    Mit dieser Initiative setzen die Behörden ein klares Zeichen für die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmenden. Die Weiterführung solcher Kontrollen könnte die Sensibilität im Straßenverkehr nachhaltig stärken und Schulkinder weiterhin auf dem Weg zur Schule besser schützen.

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