Schutz für Senioren: Sicherheit in Ulmen gestärkt
Fortbildung zu Cyberkriminalität und Katastrophenschutz für Sicherheitsberater im Rheinland-Pfalz

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In Ulmen im Landkreis Cochem-Zell kamen am Donnerstag, dem 27. März, zahlreiche Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz zu einer bedeutenden Fortbildungsveranstaltung zusammen. Insgesamt nahmen rund 80 Personen teil, darunter 12 aus Koblenz. Die Fortbildung ist Teil eines jährlich stattfindenden Formats, das die kommunalen Beraterinnen und Berater gezielt unterstützt.
Moderne Herausforderungen: Cyberkriminalität im Fokus
Besonders im digitalen Zeitalter wachsen die Anforderungen an den Schutz älterer Menschen. Der erste Teil der diesjährigen Fortbildung widmete sich daher intensiv der Cyberkriminalität. Herr Schindowski von der Privatdetektei Holmes & Co. erklärte anschaulich die unterschiedlichen Gefahrenquellen im Internet, mit denen Seniorinnen und Senioren zunehmend konfrontiert werden.
Ziel war es, die Teilnehmenden bei der Erkennung solcher Betrugsmaschen zu sensibilisieren und praxisorientierte Schutzmaßnahmen aufzuzeigen, damit sie ihr Wissen später effektiv an Seniorinnen und Senioren weitergeben können.
Katastrophenschutz: Handeln im Ernstfall
Nach einer stärkenden Mittagspause, die rege zum Erfahrungsaustausch genutzt wurde, leitete Herr Hoffmann vom Referat Krisenmanagement, Brand- und Katastrophenschutzrecht (MdI RLP) den zweiten Teil der Veranstaltung ein. Im Fokus stand der Katastrophenschutz und die Notfallversorgung – ein Thema, das gerade für ältere Menschen besondere Bedeutung hat.
Herr Hoffmann gab wertvolle Tipps zum richtigen Verhalten in Notlagen. Die besprochenen Empfehlungen sollen von den Beraterinnen und Beratern künftig in ihre Arbeit integriert werden, um Seniorinnen und Senioren besser auf den Ernstfall vorzubereiten.
Fortbildung als Schlüsselfaktor für Sicherheit im Alter
Die jährliche Fortbildung verfolgt das Ziel, die Beratenden professionell auf aktuelle Herausforderungen vorzubereiten, damit sie noch gezielter auf die Bedürfnisse älterer Menschen eingehen können. Durch die Kombination von Fachvorträgen und persönlichem Austausch wird ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit und Selbstbestimmtheit im Alter geleistet.
Die Stadt Koblenz dokumentierte die Teilnahme mit einem Gruppenfoto der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Koblenz, das die Bedeutung des Engagements aller kommunalen Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater im nördlichen Rheinland-Pfalz unterstreicht.
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