Pfaffendorfer Brücke: Verzögerung beim Einhub der Mittelfelder

Der geplante Einhub der Mittelfelder der neuen Pfaffendorfer Brücke in Koblenz verzögert sich um voraussichtlich vier Wochen. Grund: niedrige Rheinwasserstände.

Von Redaktion Koblenz1 Min. Lesezeit
Bildunterzeile: Auf der Baustelle der Pfaffendorfer Brücke verzögert sich der Einhub der Mittelfelder durch den niedrigen Stand des Rheins um voraussichtlich vier Wochen.

Foto: Felix Gras/Stadt Koblenz

Foto: Felix Gras/Stadt Koblenz

Der für Ende September angekündigte Einhub der Mittelfelder der neuen Pfaffendorfer Brücke in Koblenz verzögert sich voraussichtlich um vier Wochen. Das teilte das Tiefbauamt der Stadt Koblenz mit.

Grund sind die anhaltend niedrigen Wasserstände des Rheins. Sie liegen nach Angaben der Stadt deutlich unter dem gleichwertigen Wasserstand, der als Richtwert dient, wenn auf frei fließenden Flüssen wie dem Rhein die garantierte Mindestfahrrinnentiefe noch sichergestellt ist.

Der Baufortschritt hängt deshalb vom Wasserstand ab, weil die einzuhängenden Stahlbauteile vom Vormontageplatz im Mannheimer Hafen nach Koblenz nur per Schiff transportiert werden können. Die beiden Großbauteile wiegen jeweils knapp 500 Tonnen. Eine Alternative zu diesem Transportweg ist nach Angaben des Tiefbauamts nicht möglich.

Ob sich die Verzögerung auf die gesamte Bauzeit auswirkt und in welchem Umfang, ist derzeit noch offen.

Aktuelle Informationen zum Baufortschritt stellt die Stadt regelmäßig unter www.koblenz-baut.de bereit.

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