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Neue Brücke verbindet Koblenz sicher

Vier tonnenschwere Pfeiler gesetzt – Fertigstellung der Geh- und Radwegbrücke für Winter 2026/2027 geplant

Von Redaktion Koblenz
Neue Brücke verbindet Koblenz sicher
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In Koblenz markiert der Bau einer neuen Geh- und Radwegbrücke einen bedeutenden Meilenstein für die städtische Infrastruktur. Die Verbindung zwischen den Stadtteilen Rauental und Goldgrube nimmt Gestalt an – ein Millionenprojekt, das die Mobilität stärken und den Stadtteilen eine direkte, sichere Verbindung bieten soll.

Erfolgreicher Einhub der tonnenschweren V-Pfeiler

Ein zentrales Element des Brückenneubaus wurde in den vergangenen Tagen realisiert: Auf beiden Seiten der künftigen Brücke wurden jeweils zwei der insgesamt vier V-förmigen Brückenpfeiler eingehoben. Jedes dieser Spezialbauteile bringt rund 25 Tonnen auf die Waage und wurde von einer belgischen Fachfirma präzise verschraubt und verschweißt. Die massiven Pfeiler sind wesentliche Tragelemente des künftigen Bauwerks und erfordern höchste Präzision beim Einheben.

Die Arbeiten auf der Goldgrube-Seite schreiten ebenso voran: Hier wird aktuell an der Rampe gebaut, deren Traggerüst nahezu fertiggestellt ist. Bereits im Dezember wurden auf der Rauentaler Seite entsprechende Stützen errichtet, um das weitere Baugeschehen voranzutreiben.

Baufortschritt und Zeitplan

Laut Tiefbauamtsleiter Dr.-Ing. Kai Mifka liegen die Bauarbeiten trotz der Herausforderungen exakt im vorgesehenen Zeitplan. Die Fertigstellung der Brücke ist für den Winter 2026/2027 geplant. Bereits im März 2026 sollen die vorbereitenden Arbeiten für den Überbau beginnen. Dieser erstreckt sich später über zwölf Gleise der Deutschen Bahn – ein Vorhaben, das langfristige und präzise Planung erfordert. Die dafür notwendigen Sperrpausen wurden bereits im Februar 2023 in die Betriebsplanung der Bahn aufgenommen.

Anpassungen und technische Herausforderungen

Im Zuge der Baumaßnahmen mussten auch Anpassungen an den Oberleitungen der Bahnstrecke vorgenommen werden. Laut Dr.-Ing. Kai Mifka sind diese Arbeiten notwendig, um die Hilfsgerüste zu montieren, die wiederum als temporäre Stütze für die Montage und Verschweißung der Brückenteile dienen. Nach Abschluss der Oberleitungsarbeiten erfolgt der Aufbau der Gerüste, die nicht nur als Auflager, sondern auch als Arbeitsebene für nachfolgende Schweiß- und Beschichtungsarbeiten genutzt werden.

Kosten, Finanzierung und Ausblick

Das Gesamtprojekt ist mit einem Investitionsvolumen von rund 20 Millionen Euro veranschlagt. Allein für Brücke und Bahnsicherungsmaßnahmen sind etwa 16 Millionen Euro vorgesehen. Die Dimension des Bauvorhabens spiegelt sich nicht nur in den Kosten, sondern auch im logistischen und technischen Aufwand wider.

Bedeutung für die Stadtteile

Die neue Brücke soll nicht nur die Mobilität für Fußgänger und Radfahrende stärken, sondern auch als Symbol moderner Infrastrukturentwicklung für Koblenz stehen. Während die Schweißarbeiten am V-Pfeiler im Rauental beginnen, sind die Arbeiten auf der Goldgrube-Seite bereits weiter fortgeschritten. Auch abseits der Pfeiler laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren, insbesondere beim Bau der Rampe in der Goldgrube.

Weitere Informationen zum Bauprojekt

Wer sich ein detailliertes Bild vom Baufortschritt und der künftigen Brücke machen möchte, findet weiterführende Informationen und visuelle Eindrücke online.

Das Großprojekt schreitet planmäßig voran und soll im vorgesehenen Zeitrahmen fertiggestellt werden – ein wichtiger Schritt für die nachhaltige Entwicklung der Stadt Koblenz und die bessere Anbindung ihrer Stadtteile.

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