Mehr Platz für Fußgänger und Radler in Koblenz
Verbreiterung der Eisenbahnbrücke Horchheim beginnt – Fertigstellung bis Ende 2026 geplant

Die Verbreiterung des Geh- und Radwegs an der Eisenbahnbrücke Horchheim in Koblenz befindet sich auf einem guten Weg: Die Bauarbeiten werden planmäßig umgesetzt und stellen einen bedeutenden Schritt zur Verbesserung der innerstädtischen Infrastruktur dar. Das Projekt wird vom Tiefbauamt der Stadt Koblenz geleitet und zielt darauf ab, die Verbindung zwischen Oberwerth und Horchheim für Fußgänger und Radfahrer sicherer und komfortabler zu gestalten. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 vorgesehen.
Fortschritt auf ganzer Linie
Aktuell ist der erste Bauabschnitt abgeschlossen. In diesem Bereich – von der ersten Pfeilerkanzel bis zur Brückenmitte – wurden die alten Brückenteile bereits entfernt. Lediglich Elemente der früheren Tragkonstruktion sind noch erhalten. Dadurch konnte die Grundlage für die folgenden Arbeiten geschaffen werden.
Schutzmaßnahmen und innovative Technik
Im nächsten Schritt steht die Entfernung der alten Brückenbeschichtung an. Zum Schutz der Umwelt vor Schadstoffen, die dabei freigesetzt werden könnten, wurde ein spezielles Zelt über dem Baustellenbereich aufgebaut. Dieses Zelt verhindert, dass Schadstoffe in die Umgebung gelangen. Nach Abschluss dieser Phase beginnt der Stahlbau, bei dem die neue, verbreiterte Konstruktion des Geh- und Radwegs entsteht.
Neue Brückenkonstruktion über die Rheingleise
Parallel zum Hauptprojekt laufen auf der Horchheimer Seite vorbereitende Arbeiten für eine eigenständige, breitere Brücke über die Rheingleise. Die Erdarbeiten, einschließlich Bodenaushub und der wichtigen Kampfmittelsondierung, sind abgeschlossen. Nun beginnen Maßnahmen zur Untergrundstabilisierung mittels sogenannter Erdnägel.
Die Einbindung der neuen Brücke in die bestehende Infrastruktur erfordert eine sorgfältige Abstimmung, insbesondere weil die Bauarbeiten im Umfeld der stark frequentierten Bahnstrecke 3710 stattfinden. Das bringt besondere Sicherheitsauflagen mit sich und stellt das Baupersonal vor große Herausforderungen.
Verkehrliche Einschränkungen und zukünftige Vorteile
Während der Bauzeit kommt es zu Einschränkungen, vor allem die notwendige Sperrung des Leinpfades betrifft viele Anwohner und Pendler. Die Stadt Koblenz bittet hierfür um Verständnis, denn die langfristigen Vorteile liegen auf der Hand: Mit dem Projekt wird das Rad- und Fußwegenetz zwischen den Stadtteilen verbessert, nachhaltige Mobilität gefördert und die Verkehrssicherheit erhöht.
Blick nach vorn: Termin zur Besichtigung angekündigt
Sobald die ersten neuen Stahlbauteile montiert sind und die Verbreiterung der Brücke sichtbar wird, plant die Brückenbauabteilung gemeinsam mit der Pressestelle einen Vor-Ort-Termin. So können sich Interessierte und Medienvertreter direkt ein Bild vom Baufortschritt machen.
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