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Koblenzer Theater: Sanierungskosten verdoppeln sich

Modernisierung bis 2026 mit 40 Millionen Euro – Land trägt Hälfte der Kosten

Von Redaktion Koblenz
Koblenzer Theater: Sanierungskosten verdoppeln sich
Bild zum Beitrag© Redaktion Koblenz

Der Arbeitskreis Bildung und Kultur des Seniorenbeirats Koblenz hat sich im Rahmen einer Informationsveranstaltung umfassend über den Stand der Kernsanierung des traditionsreichen Theaters informiert. Die Baumaßnahme zählt aktuell zu den wichtigsten städtischen Großprojekten, die neben dem Neubau der Pfaffendorfer Brücke und der Sanierung des kurfürstlichen Schlosses die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Informationsveranstaltung mit Experteneinblick

Die Veranstaltung fand in der DRK-Begegnungsstätte an der Liebfrauenkirche statt und richtete sich an die Mitglieder des Arbeitskreises. Monika Artz, Sprecherin des Arbeitskreises, zeigte sich besonders erfreut, Peter Balmes als sachkundigen Referenten begrüßen zu dürfen. Balmes begleitet seit vielen Jahren die Entwicklungen rund um das Koblenzer Theater, zunächst als Mitglied der CDU-Ratsfraktion (ab 1999) und seit 2003 im Kulturausschuss.

Unter den Anwesenden war auch Prof. Dr. Heinz-Günther Borck, der Vorsitzende des Seniorenbeirats, dessen Interesse und Engagement für die städtische Kulturprojekte deutlich wurde.

Finanzielle Herausforderungen bei der Sanierung

Für großes Erstaunen sorgte die Mitteilung von Balmes zum aktuellen Kostenstand: Die ursprünglich veranschlagten 18,9 Millionen Euro für die Sanierung haben sich zwischenzeitlich auf 40 Millionen Euro erhöht. Davon trägt das Land einen Anteil von 20 Millionen Euro. Wie bei vielen historischen Bauten traten auch beim Koblenzer Theater während der Bauarbeiten zahlreiche unerwartete Baumängel zu Tage, die eine Anpassung der Planung und Finanzierung notwendig machten.

Ausblick: Neuer Glanz für das Theater

Der Zeitplan für das Projekt sieht die interne Inbetriebnahme des modernisierten Theaters in der ersten Jahreshälfte vor. Damit soll ein erfolgreicher Start der Spielzeit 2026/2027 ermöglicht werden. Zudem profitieren rund 200 festangestellte Mitarbeiter von den verbesserten Arbeitsbedingungen im sanierten Haus.

Anschaulich untermauerte Balmes seinen Vortrag durch eine PowerPoint-Präsentation. Nach dem offiziellen Teil entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, in der auch die Bedeutung der kommunalen Kulturpolitik zur Sprache kam. Der Referent regte angesichts des regen Interesses dazu an, eine der aktuell angebotenen Baustellenführungen wahrzunehmen.

Informationen zu Baustellenführungenhttps://www.theater-koblenz.de

Rückblick und Würdigung der Expertise

Der stellvertretende Sprecher des Arbeitskreises führte durch die Veranstaltung und sprach Peter Balmes im Namen aller Teilnehmer Dank für das Engagement und die kompetente Präsentation aus. Wie es guter Brauch ist, wurde dem Referenten zum Abschluss ein flüssiges Dankeschön überreicht.

Engagiertes Team für die kulturelle Zukunft

Auf der Veranstaltung waren unter anderem Mechtild David, Gunda Kurzawe, Helga Velten, Sieglinde Zlotos-Wagstaff, Peter Balmes und Rüdiger Brennig vertreten. Der Austausch ermöglichte einen Einblick in die Herausforderungen und Chancen, die mit solch einem Großprojekt verbunden sind, und unterstrich die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für die städtische Kultur.

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