Koblenz testet neue digitale Warnsysteme
52 Sirenen, Apps und digitale Screens sorgen am Warntag 2025 für mehr Sicherheit – Bevölkerung kann online Feedback geben

Am Donnerstagmorgen um 11:00 Uhr wurde der bundesweite Warntag 2025 auch in Koblenz umfassend umgesetzt. Das Ziel: Eine möglichst breite Bevölkerung durch verschiedenste Warnmittel zu erreichen und im Ernstfall optimal zu informieren. Insgesamt 52 Sirenen heulten synchron im gesamten Stadtgebiet der Rhein-Mosel-Stadt. Zeitgleich wurden Warnungen über Smartphones, durch Apps wie NINA und KATWARN sowie erstmals auch über digitale Stadtinformationsanlagen ausgespielt.
Vielfältige Warnmittel für mehr Sicherheit
Die Feuerwehr Koblenz setzte am diesjährigen Warntag auf einen Mix bewährter und neuer Warnmittel. Neben den klassischen Sirenensignalen und Sprachdurchsagen kamen auch digitale Kanäle verstärkt zum Einsatz. Die Firma AUSSENWERBUNG GmbH unterstützte das Vorhaben, indem erstmals Stadtinformationsanlagen Warnhinweise in Echtzeit anzeigten. Dank der technischen Aufrüstung durch die awk sind diese Digitalscreens nun Teil des Warnsystems und an das bundesweite Warnsystem MoWas angeschlossen.
Durch diese Erweiterung des Warnmittel-Mix wird eine weitere Lücke geschlossen: Auch Menschen, die sich häufig im öffentlichen Raum aufhalten und dort keine mobilen Endgeräte zur Verfügung haben, können so im Ernstfall unmittelbar gewarnt werden.
Beteiligung der Bevölkerung: Online-Feedback gefragt
Die Feuerwehr Koblenz möchte den Warnmittel-Mix weiter verbessern und bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger um ihr Feedback zum Warntag. Besonders interessiert sie, ob die Sirenensignale überall hörbar waren, die Sprachdurchsagen verständlich übermittelt wurden oder eine Cell Broadcast-Warnung empfangen werden konnte.
Rückblick auf die Premiere: Digitalscreens als neues Warnmedium
Ein Novum beim diesjährigen Warntag war die automatische Übermittlung von Warnungen über die von der awk betriebenen Digitalscreens – ein Schritt in Richtung digitales Warnnetzwerk. Die Feuerwehr Koblenz sieht darin einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit im Stadtgebiet und einen zukunftssicheren Baustein für kommende Warnlagen.
Fazit: Beteiligung der Bevölkerung als Erfolgsfaktor
Die Erfahrungen und Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind entscheidend, um den Warnmittel-Mix stetig weiterzuentwickeln. Die Feuerwehr Koblenz ruft daher zur aktiven Teilnahme am Online-Feedback auf. Jeder Hinweis trägt dazu bei, die Warninfrastruktur der Stadt weiter zu verbessern und die Bevölkerung im Krisenfall effizient zu erreichen.
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