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Koblenz setzt auf Nachhaltigkeit: Erster Holzhybrid-Schulbau startet

Grundschule Asterstein erhält erweiterten, klimafreundlichen Neubau mit Wärmepumpe und barrierefreiem Zugang – Fertigstellung geplant für Januar 2026

Von Redaktion Koblenz
Koblenz setzt auf Nachhaltigkeit: Erster Holzhybrid-Schulbau startet
Koblenz setzt auf Nachhaltigkeit: Erster Holzhybrid-Schulbau startet
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Der Erweiterungsbau der Grundschule Asterstein in Koblenz nimmt klare Formen an. Unter der Leitung des Zentralen Gebäudemanagements Koblenz entsteht hier das erste städtische Bauprojekt in sogenannter Holzhybridbauweise. Oberbürgermeister David Langner verschaffte sich vor Ort einen Überblick und bezeichnete das Vorhaben als wichtigen Meilenstein für klimafreundliche Schulneubauten der Zukunft.

Holzhybridbauweise als nachhaltiger Impuls

Mit dem Einsatz der Holzhybridbauweise setzt die Stadt ein Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit. Diese innovative Konstruktionsform kombiniert Holz mit anderen Baustoffen, um ökologische Vorteile, Stabilität und moderne Bauanforderungen zu vereinen. Besonders hervorzuheben ist dabei der klimafreundliche Ansatz des aktuellen Projekts.

Baufortschritt und Raumkonzept

Derzeit konzentrieren sich die Arbeiten auf den Ausbau des Obergeschosses, in dem bereits die Montage der Holzständerwände in vollem Gange ist. Das Erdgeschoss und das Dach des Foyers sind fertiggestellt. Beide Treppenhäuser befinden sich derzeit in der Phase des Einschaltens und Betonierens der Treppen. In diesen Bereichen wird zudem die Schalung der zweiten Treppe erstellt.

  • Im Neubau werden untergebracht: Schulleitung und Sekretariat
  • Sechs moderne Klassenräume
  • Eine neue Bibliothek
  • Barrierefreiheit steht ebenfalls im Fokus: Ein Aufzug im ersten Treppenhaus sowie entsprechende WC-Anlagen sind in Planung beziehungsweise Umsetzung.

    Innovative Technik und flexible Erweiterung

    Die Wärmeversorgung erfolgt künftig über eine Wärmepumpe, die per Erdsonden Zugang zur Erdwärme erhält. Damit wird der Gebäudekomplex energetisch zukunftssicher ausgerichtet.

    Ein weiterer Pluspunkt: Sollte es aufgrund von Bevölkerungsentwicklungen zu erhöhtem Bedarf kommen, kann das Erweiterungsgebäude aufgestockt werden. Die baulichen Grundlagen hierfür sind bereits gelegt.

    Das Bestandsgebäude und der Neubau werden künftig durch eine überdachte Pausenhalle verbunden, wodurch kurze Wege und zusätzliche Aufenthaltsqualität entstehen.

    Finanzierung und Zeitplan im Blick

    Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei rund 8 Millionen Euro. Hier beteiligt sich das Land Rheinland-Pfalz mit einer Förderung von etwa 1,9 Millionen Euro. Oberbürgermeister David Langner betonte die Einhaltung des Budgets und stellte klar, dass das Gebäude planmäßig bereits im Januar 2026 an die Schule übergeben werden wird.

    „Der Erweiterungsbau der Grundschule Asterstein wird als erstes Bauprojekt der Stadt in der Holzhybridbauweise errichtet. Mich freut es sehr, dass wir hier einen Meilenstein für zukünftige Neubauten von Schulen legen und diese gleichzeitig klimafreundlich umgesetzt werden.“

    „Wir gehen heute davon aus, dass wir innerhalb des Budgets bleiben und somit den Kostenrahmen einhalten. Bereits im Januar 2026 wird das Gebäude an die Schule für den aktiven Schulbetrieb übergeben“, sagt Oberbürgermeister Langner.

    Neue Flächen für Aufenthalt und Bewegung

    Nach der Fertigstellung des Neubaus werden die Außenanlagen neu gestaltet. Die Erweiterung der Schulhoffläche in Richtung Bienhorntal soll den Schülerinnen und Schülern noch mehr Raum zum Aufenthalt und für Bewegungsangebote bieten. Die abschließenden Arbeiten an den Außenanlagen sind nach aktueller Planung im kommenden Jahr abgeschlossen.

    Ausblick und Bedeutung für Koblenz

    Mit dem Erweiterungsbau der Grundschule Asterstein setzt Koblenz einen Impuls für zukunftsfähige und nachhaltige Bildungsbauten. Die Verbindung von innovativer Bauweise, Flexibilität und Klimaschutz zeigt, wie moderne Bildungsinfrastruktur aussehen kann – und bietet einen Rahmen, der sowohl aktuellen als auch künftigen Bedürfnissen gerecht wird.

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