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Koblenz kämpft gegen überfüllte Papierkörbe

Mit dem Motto „Mach’ klein, dann passt’s rein“ ruft der Kommunale Servicebetrieb zur richtigen Müllentsorgung auf

Von Redaktion Koblenz
Koblenz kämpft gegen überfüllte Papierkörbe
Bild zum Beitrag© Redaktion Koblenz

Ob im Park, auf dem Gehweg oder an Bushaltestellen: Papierkörbe sind überall im Stadtbild präsent und sollen eine saubere Umgebung gewährleisten. Doch immer häufiger werden scheinbar volle Papierkörbe zum Ärgernis für die Bürger. Der Kommunale Servicebetrieb Koblenz macht nun darauf aufmerksam, dass eine unsachgemäße Befüllung der Behälter meist die Ursache für dieses Problem ist – und ruft zu mehr Achtsamkeit beim Entsorgen auf.

Kleine Maßnahme, große Wirkung: Müll richtig entsorgen

Viele kennen das Problem: Ein großer Pizzakarton oder eine sperrige „To-Go“-Verpackung bleibt oben im Papierkorb hängen, und der Müll stapelt sich darüber. Häufig bleibt dabei ungenutzter Raum im unteren Teil des Behälters zurück. Aus diesem Grund bittet der Kommunale Servicebetrieb Koblenz alle Bürger, den „Unterwegsmüll“ platzsparend zu entsorgen. Der Slogan lautet dabei: „Mach’ klein, dann passt’s rein“.

Statt ganze Kartons oder Becher achtlos in den Korb zu werfen, empfiehlt es sich, Verpackungen vor dem Einwurf ein- bis zweimal zu zerreißen oder zusammenzudrücken. So kann das Fassungsvermögen der Papierkörbe ausgeschöpft werden, und Überfüllungen werden vermieden.

Unterflur-Körbe: Versteckte Kapazitäten im Stadtgebiet

In Koblenz kommen neben regulären auch sogenannte Unterflur-Körbe zum Einsatz. Diese modernen Behälter sind als graue, knapp hüfthohe Säulen mit abgeschrägter Oberseite und zwei seitlichen Öffnungen erkennbar.

Über dem Boden sichtbar ist lediglich der Einwurfschacht – das eigentliche Volumen jedoch befindet sich unterirdisch. Gerade bei diesen Behältern ist es wichtig, Abfälle ordentlich hineinzufüllen, um das gesamte Volumen zu nutzen.

Konsequenzen unsachgemäßer Nutzung

Wird der Papierkorb an der Einwurföffnung durch sperrige Abfälle verstopft, kann er seine Funktion nicht erfüllen – unabhängig von seinem Fassungsvermögen. Das Paradebeispiel: Unzerkleinerte Pizzakartons blockieren die Öffnung, sodass weitere Entsorgungen nicht möglich sind.

title="Beispiel zur Verstopfung durch Pizzakartons"

subTitle="Video auf Instagram – Stadtverwaltung Koblenz"

url="https://www.facebook.com/reel/796036209863849?locale=de_DE"

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Appell an die Bürgerinnen und Bürger

Der Kommunale Servicebetrieb Koblenz richtet einen klaren Appell an alle Nutzer städtischer Abfallbehälter: Abfälle, wie „To-Go“-Essens- und Getränkeverpackungen, sollten immer zerkleinert entsorgt werden. Damit helfen alle, das Stadtbild sauber zu halten und eine effiziente Entsorgung zu gewährleisten.

Dieses bewusste Verhalten trägt dazu bei, dass auch große Abfallbehälter wie die Unterflur-Körbe optimal genutzt werden können und weniger oft überquellen oder verstopfen. Ein kleiner Handgriff – große Wirkung für die Sauberkeit in Koblenz.

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