Sprache wählen

Grünes Paradies am Oberwerth entsteht

Bis Weihnachten verwandelt sich der Platz an der Mozartbrücke mit Bäumen, Sträuchern und Hecken in eine naturnahe Oase

Von Redaktion Koblenz
Grünes Paradies am Oberwerth entsteht
Bild zum Beitrag© Redaktion Koblenz

Die Umgestaltung des Platzes an der Mozartbrücke zum Oberwerth schreitet zügig voran. Mit den nun gestarteten finalen Pflanzarbeiten erhält die Fläche ein neues, naturnahes Gesicht. Während in den vergangenen Wochen bereits neun neue Bäume das Areal zieren, kommen aktuell noch 672 Sträucher in verschiedenen Größen hinzu. Der Abschluss der Maßnahmen ist für Weihnachten vorgesehen, sodass der Bereich zwischen Rheinlache und Schwanenteich pünktlich zum Jahresende komplett neu gestaltet ist.

Naturnahe Vielfalt für den Platz an der Mozartbrücke

Im Rahmen der Sanierung der Mozartbrücke und dem Bau eines neuen Fuß- und Radwegs durch das Tiefbauamt wurde bereits im Frühjahr die Rheinanlage in diesem Abschnitt überarbeitet. Der neu entstandene Platz bietet den Besuchern Aufenthaltsqualität: Sechs Sitzbänke laden zum Verweilen ein, flankiert von drei mehrstämmigen Feldahornen der Sorte 'Elsrijk'. Diese Gehölze werden in den kommenden Jahren mit ihrer charakteristischen Schirmform nicht nur für angenehmen Schatten sorgen, sondern auch ein ökologisch wertvolles Highlight darstellen.

Sommergrüne Laubbäume wie der Feldahorn sind beliebte Solitärpflanzen. Sie bieten von April bis Mai gelbgrüne Blüten, die insbesondere Bienen und andere Insekten anlocken. Die Raupen vieler Schmetterlingsarten finden an den Blättern Nahrung. Im Herbst erstrahlen ihre Blätter in leuchtendem Gelb und setzen farbliche Akzente.

Neue Baumarten als Blickfang

Die Stadtgärtner setzen zusätzlich auf Vielfalt: So wurden unter anderem eine Säulenulme (‘Columella’), eine Korkulme mit besonders dekorativer Rinde (Ulmus minor ‘Cloud Corky’) und eine Sumpfzypresse (Taxodium distichum) am Schwanenteich gepflanzt. Direkt auf dem Platz ergänzen eine Winterlinde (Tilia cordata), ein Schneeball-Ahorn (Acer opalus) sowie eine Rot-Erle (Alnus glutinosa) das Ensemble aus schirmförmigen Gehölzen.

Effektiver Schutz und ökologischer Wert

Um den Schutz der neu angelegten Grünflächen zu gewährleisten, wird künftig eine dichte Weißdornhecke (Crataegus monogyna) als natürliche Barriere dienen. Diese Heckenpflanze ist nicht nur besonders robust und anspruchslos, sondern überzeugt auch mit ökologischen Vorteilen: Von Mai bis Juni schmückt sie sich mit weißen, duftenden Blüten, während im Spätsommer rote Früchte erscheinen, welche eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel bilden.

Vielfalt dank Kornelkirsche und Wildkräuterwiese

Auch die Randbereiche des Platzes wurden bedacht: Zwei große Kornelkirschen (Cornus mas) stechen mit ihren leuchtend gelben Blüten im Frühjahr hervor und bieten im Herbst essbare rote Früchte. Weitere Sträucher werden harmonisch in die bestehende Wildkräuterwiese integriert und sorgen so für ein noch artenreicheres Gesamtbild.

Ausblick und Bedeutung für das Stadtbild

Das letzte Stück Arbeit für die neue Gestaltung der Flächen unter der Mozartbrücke ist damit eingeläutet. Die Vielzahl neu gepflanzter Bäume und Sträucher steht für eine intensive Aufwertung der Grünflächen am Oberwerth: Sie bieten Erholungsraum für Menschen, steigern die ökologische Qualität und fördern die Biodiversität vor Ort.

Mit dem Abschluss aller Arbeiten bis Weihnachten präsentiert sich der Bereich zwischen Rheinlache und Schwanenteich in neuer, nachhaltiger Gestalt – ein weiterer Schritt hin zu einem lebenswerten, grünen Stadtbild.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: