Entenbrunnen in Koblenz vorübergehend außer Betrieb
Beschädigtes Gestell verzögert Reparatur – Wiedereröffnung erst Ende August erwartet

Der traditionsreiche Entenbrunnen am Entenpfuhl in Koblenz ist derzeit außer Betrieb. Das bekannte Kunstwerk der Koblenzer Künstlerin Edith Peres-Lethmate, das seit 46 Jahren den Eingangsbereich ziert, zeigt sich aktuell ungewohnt: Es fehlen sowohl das Wasser als auch die charakteristischen Figuren – drei Enten und ein Kind, das die Tiere zu vertreiben versucht.
Hintergrund der Beschädigung
In der Nacht vom 10. auf den 11. April wurde das Gestell im Unterbau des Brunnens schwer beschädigt. Die massiven vier Stützen, die das Kunstwerk tragen, sind gebrochen. Die genaue Ursache bleibt unklar: Es gibt weder Zeugen noch eindeutige Hinweise, ob ein Fahrzeug mit dem Brunnen kollidiert ist oder der Schaden durch gezielten Vandalismus verursacht wurde.
Aktueller Stand der Reparaturarbeiten
Momentan befinden sich die Teile des Brunnens in Reparatur. Die verantwortlichen Schlosser warten aktuell auf die Anlieferung der Ersatzmaterialien. Besonders herausfordernd ist dabei die Sonderanfertigung aus Messing, die nicht kurzfristig bereitgestellt werden kann.
Nach Angaben der Verantwortlichen ist mit einer Wiederinbetriebnahme des Brunnens frühestens Mitte, spätestens Ende August zu rechnen. Verzögerungen entstehen zudem durch die Urlaubszeit, die die Abläufe zusätzlich beeinflusst.
Die Bedeutung des Entenbrunnens für Koblenz
Seit beinahe fünf Jahrzehnten ist der Entenbrunnen ein beliebter Treffpunkt und ein prägendes Wahrzeichen im Herzen der Stadt. Die Abwesenheit der Figuren und des Wassers ist für viele Koblenzerinnen und Koblenzer sichtbar und bedauerlich. Die schnelle und sorgfältige Reparatur liegt daher im öffentlichen Interesse und wird aufmerksam verfolgt.
Die Stadt Koblenz informiert fortlaufend über den Stand der Arbeiten und bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen am beliebten Brunnen. Ein genauer Zeitpunkt für die Fertigstellung kann aktuell noch nicht genannt werden, doch alle Beteiligten arbeiten daran, das Wahrzeichen zeitnah wiederherzustellen.
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