Die blaue Kugel: Werner Helmes lebt weiter
Szenische Lesung und Musik am 13. Juni in Koblenz ehren den Mayener Schriftsteller

Am Freitag, den 13. Juni, wird im Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) am Bahnhofplatz 14, eine szenische Lesung mit dem Titel „Die blaue Kugel – Werner Helmes in memoriam“ veranstaltet. Beginn ist um 19 Uhr. Die Veranstaltung widmet sich dem Werk und Wirken des Schriftstellers Werner Helmes, auch bekannt unter dem Kürzel „WeHe“.
Werner Helmes: Ein Leben für die Literatur
Werner Helmes wurde am 2. Mai 1925 in Mayen geboren und verbrachte viele Jahre seines Lebens in seiner Heimatstadt. Seit 1954 war Helmes als freier Schriftsteller tätig und engagierte sich in verschiedenen literarischen Gattungen, darunter Roman, Novelle, Essay, Hörspiel, Theater und Film.
Seine Werke sind mit lokalen und regionalen Themen verwoben, die wiederum universelle Bedeutung erlangen. Helmes verstand es, die gesellschaftlichen und politischen Krisen der jungen Bundesrepublik Deutschland literarisch zu spiegeln.
Szenische Lesung mit musikalischer Begleitung
Die literarische Erinnerung an Werner Helmes erfolgt im Rahmen einer szenischen Lesung, die durch musikalische Beiträge ergänzt wird. Ziel ist es, das Publikum nicht nur mit Helmes’ Texten, sondern auch mit der Atmosphäre seiner Zeit in Kontakt zu bringen.
Kooperationen und Förderer
Die Veranstaltung ist Teil eines Kooperationsprojekts des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz mit dem Stadtarchiv Koblenz, das auch den schriftlichen Nachlass von Werner Helmes betreut. Darüber hinaus engagiert sich der „Schängel Kultur e.V.“ an der Organisation.
Gefördert wird die szenische Lesung durch die Koblenzer Kulturstiftung sowie das Bundesprogramm „Demokratie leben“.
Kulturelles Erbe und gesellschaftliche Bedeutung
Das schriftstellerische Wirken von Werner Helmes steht exemplarisch für die Verbindung von regionaler Verwurzelung und universellen Fragestellungen. Seine literarischen Arbeiten laden dazu ein, Geschichte, Gesellschaft und Kultur aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.
Die Veranstaltung bietet einen besonderen Anlass, das kulturelle Erbe der Region zu entdecken und das Werk eines prägenden Autors neu zu würdigen.
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