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Brunnenstille in der City: Münzplatz und Friedrich-Ebert-Ring ohne Wasser

Beschädigte Kabel durch Nagetiere und defekte Pumpentechnik lassen Sommerbrunnen vorerst trockenstehen

Von Redaktion Koblenz
Brunnenstille in der City: Münzplatz und Friedrich-Ebert-Ring ohne Wasser
Bild zum Beitrag© Redaktion Koblenz

Zwei bekannte Brunnenanlagen in der Stadt sind derzeit außer Betrieb. Sowohl der Brunnen auf dem Münzplatz als auch das Brunnenmonument am Friedrich-Ebert-Ring sind von technischen Störungen betroffen, sodass aktuell kein Wasser fließt. Verantwortlich für die Instandhaltung zeigt sich der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen.

Brunnen auf dem Münzplatz: Kabel durch Nagetiere beschädigt

Am Münzplatz wurde bei einer Routinekontrolle festgestellt, dass Nagetiere unterirdisch die Kabel der Pumpenanlage angefressen haben. Das Werk des Künstlers Willi Heinzen, das der Sparkasse Koblenz anlässlich der 2000-Jahr-Feier im Jahr 1992 geschenkt wurde, musste daraufhin aus Sicherheitsgründen vollständig abgeschaltet werden.

Der Betrieb kann erst wieder aufgenommen werden, wenn die beschädigten Kabel ausgetauscht wurden. Die Beschaffung der notwendigen Ersatzteile gestaltet sich jedoch schwierig und könnte längere Zeit in Anspruch nehmen. Bis auf Weiteres bleibt der Brunnen daher trocken.

Friedrich-Ebert-Ring: Defekte Technik setzt Brunnen außer Betrieb

Auch das Brunnenmonument am Friedrich-Ebert-Ring, das 2015 durch die Initiative des Vereins Freunde und Förderer Barbara-Denkmal e. V. Koblenz der Stadt gestiftet wurde, ist betroffen. Im Jahr 2021 wurde eine gespendete, gebrauchte Pumpentechnik eingebaut, um den Betrieb zu ermöglichen. Diese Geräte sind inzwischen defekt und führen immer wieder zu Kurzschlüssen.

Aktuell wird nach der genauen Ursache der technischen Probleme gesucht. Bis eine Lösung gefunden ist und eine dauerhafte Reparatur erfolgen kann, bleibt auch dieser Brunnen abgeschaltet.

Folgen für das Stadtbild und Ausblick auf Reparaturen

Die Abschaltung der beiden Brunnen ist für viele Bürgerinnen und Bürger spürbar, da die Anlagen insbesondere in den Sommermonaten zu beliebten Treffpunkten und Elementen der Stadtgestaltung zählen. Die Stadtverwaltung bemüht sich um eine möglichst schnelle Wiederinbetriebnahme, bittet aber um Geduld, da die Ersatzteilbeschaffung und Ursachensuche komplex sind.

Bis zur Wiederherstellung wird das Thema immer wieder auf die Herausforderungen der städtischen Infrastruktur und der langfristigen Pflege öffentlicher Kunstwerke aufmerksam machen.

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