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Bopparder Krankenhaus vor großer Veränderung

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein plant Regioklinik zur Sicherung der Grundversorgung – Entscheidung im Stadtrat am 23. Februar

Von Redaktion Koblenz

Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein steht derzeit im Mittelpunkt intensiver Gespräche zwischen dem Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Boppard. Nach den jüngsten Beschlüssen in der Gesellschafterversammlung wird gemeinsam an einer tragfähigen Lösung für den Erhalt des Bopparder Krankenhauses gearbeitet. Im Fokus steht dabei die geplante Umgestaltung zu einer sogenannten Regioklinik.

Intensiver Austausch für den Standorterhalt

Seit dem Beschluss der Gesellschafterversammlung befinden sich die beteiligten Akteure in einem täglichen Austausch. Der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Koblenzer Oberbürgermeister David Langner, sowie der Bopparder Bürgermeister Jörg Haseneier koordinieren eng die Gespräche. Bereits kurz nach der Entscheidung hatten Langner, Landrat Marko Boos und Haseneier offene Gespräche vereinbart, um tragfähige Perspektiven für den Klinikstandort zu entwickeln.

Umwandlung zur Regioklinik als Zukunftsmodell

Die Umgestaltung des Krankenhauses in eine Regioklinik bildet den Kern der aktuellen Überlegungen. Ziel ist es, finanzielle Unterstützung zu sichern und damit die langfristige Existenz des Standorts zu gewährleisten. Die Partner sehen sich dabei auf dem richtigen Weg, wesentliche inhaltliche Punkte wurden bereits identifiziert.

Verantwortungsbewusste Zusammenarbeit aller Parteien

Alle Verantwortlichen betonen die konstruktive und sachliche Zusammenarbeit. Offene Fragen werden schrittweise abgearbeitet; sowohl der Entwurf eines Betrauungsaktes als auch ein Beschlussvorschlag für den Stadtrat Boppard liegen bereits vor. Ziel ist es, möglichst bis Ende des Monats eine gemeinsame Lösung zu präsentieren.

Stimmen aus der Politik

Oberbürgermeister David Langner würdigt seinen Kollegen: „Es ist gut, mit Jörg Haseneier einen lösungsorientierten und auch mutigen Verhandlungspartner an der Seite zu haben.“ Besonders hebt er hervor, dass der Fokus nun endlich auf den Erhalt des Krankenhauses gelegt werde, anstatt auf Schuldzuweisungen.

Bürgermeister Jörg Haseneier ergänzt: „Mit dem jetzt erarbeiteten Beschlussvorschlag für die kommunalen Gremien liegt nunmehr eine aus unserer Sicht belastbare Grundlage für den Erhalt unseres Krankenhauses vor.“ Er betont zudem die Bedeutung des Austauschs trotz unterschiedlicher Positionen und spricht Oberbürgermeister Langner und Landrat Boos seinen Dank aus – auch im Sinne der Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden.

Weitere Schritte im Entscheidungsprozess

Die nächste Sitzung des Stadtrates Boppard, bei der die Entwicklungen rund um das Krankenhaus weiter beraten werden, ist für den 23. Februar angesetzt. Bis dahin soll der gemeinsam vorbereitete Beschlussvorschlag diskutiert und möglichst verabschiedet werden.

Die aktuellen Entwicklungen zeigen den festen Willen aller Beteiligten, Verantwortung für die medizinische Versorgung in der Region zu übernehmen und gemeinsam eine nachhaltige Lösung für das Krankenhaus in Boppard zu finden. Der Ausgang dieses Prozesses bleibt mit Spannung abzuwarten.

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