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Bienenfreund erblüht in der Südallee

Vorübergehende Begrünung schafft Lebensraum für Insekten und bereitet den Boden für zukünftige Baumpflanzungen

Von Redaktion Koblenz

In der Südallee wird es bald blau blühen, denn Bienenfreund (botanisch: Phacelia) wurde auf den zukünftigen Pflanzflächen des ersten Bauabschnitts ausgesät. Diese Pflanze ist bekannt dafür, eine reiche Pollen- und Nektarquelle für Insekten zu sein, dank ihrer röhrenartigen Blüten, die mit weit herausragenden Stempeln und Blüten bestechen.

Eine Pflanze mit Geschichte

Der Bienenfreund, der ursprünglich aus den Höhenlagen bis 2.000 Meter der Berge in Kalifornien, Arizona und Mexiko stammt, kam Anfang des 19. Jahrhunderts als Zierpflanze nach Europa. Die Pflanze ist einjährig und nicht frostfest, hat aber den Vorteil, dass sie den Boden locker und unkrautfrei hält. Zudem trägt sie als Gründüngung zur Verbesserung des Nährstoffgehalts bei, wenn die Pflanzenreste in den Boden eingearbeitet werden.

Übergangslösung bis zur Baumpflanzung

Die Aussaat des Bienenfreunds dient als vorübergehende Begrünung, bis die neuen Bäume, Vogelkirschen der Sorte 'Plena', zusammen mit ihrer Unterpflanzung gepflanzt werden. Diese Maßnahme soll die Südallee nicht nur verschönern, sondern auch zur ökologischen Vielfalt beitragen.

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