Zwölf Nominierte für Idar-Obersteins Kulturpreis 2026

Zwölf Einzelpersonen, Vereine und Gruppen sind für den Kulturförderpreis der Stadt Idar-Oberstein nominiert. Die Jury entscheidet über die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung.

Von Redaktion Idar-Oberstein2 Min. Lesezeit

Zwölf Einzelpersonen, Vereine und Gruppen sind für den Förderpreis für Kunst und Kultur der Stadt Idar-Oberstein vorgeschlagen worden. Die Auszeichnung ist mit 2.500 Euro dotiert; das Preisgeld wird von der Kreissparkasse Birkenfeld gesponsert.

Die Nominierten decken unterschiedliche Bereiche des kulturellen Lebens ab – von Musik und Theater über die Edelstein- und Schmucktradition bis zur regionalen Fußballkultur. Eine Jury entscheidet über die Vergabe. Ihr gehören der Oberbürgermeister, die Mitglieder des Kulturausschusses, je ein Vertreter der Kulturpreisträger der vergangenen drei Jahre sowie ein Vertreter des Sponsors an. Die Nominierten werden öffentlich vorgestellt, die Jury tagt nichtöffentlich.

Die zwölf Nominierten

  • Lukas Baeskow: Der Musicaldarsteller aus Idar-Oberstein wurde am Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz ausgebildet und studierte Musical an der American Musical and Dramatic Academy in New York. Er trat auf Bühnen in den USA und Deutschland auf und ist auch als Sänger und Solist tätig.
  • Förderverein Deutsche Edelsteinstraße: Der Verein setzt sich seit 1974 für die Pflege und Bewahrung des Kulturguts Edelstein sowie für dessen Gewinnung und Bearbeitung ein. Seit 1976 wählt er alle zwei Jahre die Deutsche Edelsteinkönigin.
  • Theatergruppe Heimspiel: Das Ensemble realisierte in diesem Jahr das Stück „Oberstein 1926 – Rettet die Felsenkirche“. Die in der Felsenkirche aufgeführte Produktion verbindet Geschichte, Theater und Musik.
  • Gospel- und Pop Chor Idar-Oberstein: Der 2008 gegründete Chor verbindet traditionelle und zeitgenössische Gospels, Spirituals, Sacro-Pop und internationale Pop-Titel.
  • Dieter Jerusalem: Der Lapidärmeister hat über 50 Jahre ein umfangreiches Archiv zur Wirtschafts- und Kulturgeschichte Idar-Obersteins aufgebaut. Es dokumentiert auch die Edelstein- und Schmuckindustrie der Region.
  • Kamäleon e. V.: Die Jugendtheatergruppe des Kulturvereins präsentierte in diesem Jahr ihren ersten Kinofilm im Movietown Neubrücke. Grundlage ist das selbst geschriebene Theaterstück „Der Fall Pablo“.
  • Florian Meigen und Maximilian Storr: Seit Oktober 2025 produzieren sie wöchentlich den Podcast „Flutlicht Birkenfeld“, der sich mit dem regionalen Fußball, seinen Menschen und seiner gesellschaftlichen Bedeutung befasst.
  • Dr. Roland Müller-Hirth: Der frühere Zahnarzt und Hobbypianist sammelt mit seiner Konzerttätigkeit Spenden, unter anderem für den Klaviernachwuchs und Instandsetzungsarbeiten auf Schloss Oberstein.
  • Dirk Rohde: Der Unternehmer organisierte in diesem Jahr erstmals das Nahe Sommerfest auf dem Parkplatz der Messe Idar-Oberstein.
  • Maria und Maxim Schukov: Das Ehepaar gibt seit 2003 gemeinsam Klavierunterricht und eröffnete im selben Jahr seine erste Musikschule. Inzwischen betreibt es mehrere Musikschulen in der Region; beide leiteten und leiten Chöre und Ensembles im Stadt- und Kreisgebiet.
  • Mikk Schunke: Die Musikerin und Sängerin unterrichtet Gitarre und Gesang und leitet Workshops für Jugendliche. Sie wirkte zudem in der Produktion „Oberstein 1926 – Rettet die Felsenkirche“ mit und komponierte dafür das Lied „Oberstein ist nicht Berlin“.
  • Village Blues: Die 2001 gegründete Idar-Obersteiner Band spielt Blues und Acoustic-Rock und verbindet ihre Auftritte nach Angaben der Stadt wiederholt mit Benefizkonzerten für soziale Projekte.

Ausführliche Informationen zu den Nominierten stehen auf der städtischen Internetseite unter idar-oberstein.de/kulturpreis.

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