Taubenplage in Bad Kreuznach: Bürgerschaft gefragt!
Fremdfütterungen gefährden das Taubenregulierungskonzept – Bürger sollen Probleme melden und helfen.


Taubenregulierung in Bad Kreuznach: Ein Aufruf zur Bürgerschaft
Die Stadt Bad Kreuznach setzt auf das bewährte „Augsburger Modell“ zur wirksamen Regulierung der Taubenpopulation, ein Konzept, das seit 2006 mit Erfolg angewendet wird. Dabei werden Tauben in speziellen Taubenschlägen kontrolliert gehalten und gefüttert, um deren Population nachhaltig zu reduzieren.
Die Situation
Trotz eines Rückgangs der Eiablage in den betreuten Taubenschlägen hat die Taubenpopulation in der Innenstadt nicht im gewünschten Maße abgenommen. Neueste Zählungen zeigen, dass größere Schwärme, insbesondere auf dem Dach des Bahnhofs und rund um den Salinenplatz, nicht aus den kontrollierten Taubenschlägen stammen. Es gibt unkontrollierte Brutplätze, die die Population weiter ansteigen lassen.
Fremdfütterungen und deren Folgen
Aufruf zur Mithilfe
Die Stadt Bad Kreuznach bittet die Bürgerschaft um Mithilfe. Bürgerinnen und Bürger, die Futterstellen oder wilde Brutplätze beobachten, sind eingeladen, diese zu melden. Hinweise auf Brutplätze sind leicht zu erkennen, wenn Tauben regelmäßig in Öffnungen höher gelegener Gebäude ein- und ausfliegen.
Kontakt
Bei Meldungen wenden Sie sich bitte an das Stadtbauamt:
Oberbürgermeister Emanuel Letz und das Projektteam bedanken sich für die Unterstützung auf dem Weg zu einem sauberen und taubenfreundlichen Bad Kreuznach.
Exkurs: Von der Brieftaube zur Stadttaube
Tauben hatten einst die wichtige Aufgabe, Briefe zu transportieren, wohingegen sie heute das Stadtbild prägen. Durch die Schließung vieler Taubenschläge haben sie sich an die städtischen Lebensbedingungen angepasst. Doch ihre große Anzahl führt zu erheblichen Verschmutzungen und kann gesundheitsschädlich sein.
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