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Hochwasserschutz an der Nahe wird gepflegt

Bad Kreuznach: Rückschnitte sichern Schutz vor 100-jährigem Hochwasser und bewahren die Uferökologie

Im Oktober stehen in Bad Kreuznach umfassende Pflegearbeiten am Hochwasserschutz der Nahe an. Beauftragt wurde ein qualifiziertes Fachunternehmen durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, das gezielte Rückschnitte kleinerer Gehölze vornimmt. Ziel ist es, den technischen Hochwasserschutz dauerhaft zu sichern und so Menschen, Tiere sowie Pflanzen im nördlichen Rheinland-Pfalz zu schützen.

Pflegearbeiten am Ufer der Nahe

Die Maßnahmen konzentrieren sich auf den Abschnitt zwischen Elisabethenwehr und Wilhelmsbrücke in Bad Kreuznach. Durchgeführt werden sie im Zeitraum vom 1. bis 30. Oktober 2025. Die Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit dem Naturschutz, um die ökologischen Belange der Uferzonen zu wahren.

Die tatsächliche Dauer der Arbeiten kann vom Wasserstand abhängig sein. Flexibilität bei der Durchführung ist daher erforderlich.

Hintergrund: Sicherheit für Bad Kreuznach

Die Region rund um Bad Kreuznach ist in der Vergangenheit von schweren Hochwasserereignissen betroffen gewesen, insbesondere in den Jahren 1993 und 1995. Als Reaktion darauf wurde ein umfassendes Hochwasserschutzkonzept entwickelt. Kernelemente dieses Konzepts sind:

  • Regelmäßige Mäh- und Schnittarbeiten an den Uferbereichen
  • Bau moderner Schutzmauern, die zwischen 1999 und 2004 durch die SGD Nord errichtet wurden
  • Schutz vor dem 100-jährigen Hochwasser

    Die getroffenen Maßnahmen ermöglichen es, die Innenstadt Bad Kreuznach bis zu einem Hochwasserabfluss von 1.000 Kubikmetern pro Sekunde zu schützen – ein Wert, der einem 100-jährigen Hochwasserereignis entspricht.

    Damit trägt das Konzept nicht nur zum unmittelbaren Schutz der Bevölkerung bei, sondern sichert auch die Lebensräume entlang der Nahe längerfristig.

    Zeitraum und Kontakt

    • Zeitraum: 1. Oktober 2025 bis 30. Oktober 2025
    • Ort: Bad Kreuznach, Nahe-Ufer von Elisabethenwehr bis Wilhelmsbrücke
    • Die SGD Nord kündigt an, dass sie für Rückfragen rund um die geplanten Arbeiten gerne zur Verfügung steht. Die aktuellen Maßnahmen verdeutlichen die Notwendigkeit eines verlässlichen und nachhaltigen Hochwasserschutzes – gerade vor dem Hintergrund der Erfahrungen vergangener Jahrzehnte.

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