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Bad Kreuznach testet Hochwasserschutz mit Großübung

60 Helfer bauen 1245 Dammbalken auf – Stadt plant regelmäßige Übungen zur Verbesserung des Bevölkerungsschutzes

Bad Kreuznach testet Hochwasserschutz mit Großübung
Bild zum Beitrag© Redaktion Bad Kreuznach

Die Stadt Bad Kreuznach hat am vergangenen Mittwoch mit einer groß angelegten Übung ihre Einsatzbereitschaft für den Hochwasserfall unter realistischen Bedingungen erfolgreich unter Beweis gestellt. Insgesamt 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter probten von den frühen Morgenstunden bis in den späten Nachmittag den Aufbau mobiler Hochwasserschutzwände an verschiedenen Standorten im gesamten Stadtgebiet.

Reale Szenarien, gezielte Vorbereitung

Die Übung simulierte eine Hochwasserlage mit einem Pegelstand von 7 Metern. Im Mittelpunkt stand der Aufbau von insgesamt 1245 Dammbalken an den Hochwasserstufen eins bis sechs. Zu den Standorten zählten die Magister-Faust-Gasse, Roßstraße, Kurhausstraße, Kurpark, Priegerpromenade, das Salinental und die Pfingstwiese.

  • Bauhöfe: Durchführung des Materialaufbaus und Handhabung der Dammbalken
  • Feuerwehr: Unterstützung und logistische Koordination
  • Stadtwerke: Technische Begleitung
  • Tiefbauabteilung des Bauamts: Überprüfung baulicher Voraussetzungen
  • Stadtverwaltung: Planung und Gesamtkoordination
  • Effiziente Zusammenarbeit und Optimierungspotenziale

    Die Beteiligten lobten die schnelle und fachgerechte Montage der Schutzelemente, die reibungslos funktionierten. Besonders hervorgehoben wurden die Einarbeitung neuer Mitarbeiter und die technische Überprüfung der bestehenden Hochwasserschutzsysteme.

    Während der Übung wurden kleinere Optimierungspotenziale festgestellt, zum Beispiel beim Materialeinsatz, bei Maschinen oder in der übergreifenden Koordination. Diese Erfahrungen sollen künftig genutzt werden, um die Abläufe weiter zu verbessern.

    Nach Abschluss der Übung wurde der Hochwasserschutz wieder abgebaut, um den Winterbetrieb vorzubereiten.

    Positive Resonanz von Verantwortlichen

    Beim Pressetermin zeigten sich der Oberbürgermeister und die verantwortlichen Stellen ausgesprochen zufrieden mit dem Verlauf der Übung.

    „Jeder Handgriff sitzt. Die Übung hat gezeigt, dass wir für den Hochwasserfall gut vorbereitet sind. Alle haben professionell Hand angelegt – so muss es im Ernstfall laufen. Unser Dank gilt allen Beteiligten für ihr großes Engagement und den persönlichen Einsatz, der dazu beiträgt, unsere Bürgerinnen und Bürger zu schützen.“

    Blick in die Zukunft: Regelmäßige Übungen geplant

    Die Stadtverwaltung plant, Übungen wie diese künftig regelmäßig durchzuführen. Ziel ist es, die Abläufe konstant zu optimieren und die Einsatzbereitschaft dauerhaft sicherzustellen – auch im Sinne eines besseren Schutzes der Bevölkerung.

    Verantwortliche und Ansprechpartner

    Die Liste der Beteiligten zeigt, wie breit das Team aufgestellt ist. Beim Gruppenfoto am Mühlenteich waren unter anderem vertreten: Bauamtsleiter Eduard Schuckmann, Wehrleiter Michael Seibel, Markus Neu, Thomas Blechschmidt, Bauhofleiterin Mareike Näher mit Mitarbeitenden, Hans Sifft von der Abteilung Tiefbau und Grünflächen sowie Oberbürgermeister Emanuel Letz.

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    Weitere Hinweise

    Eine bebilderte Dokumentation der Übung sowie weiterführende Informationen sind über die Pressestelle erhältlich. Die offizielle Pressemitteilung trägt die Nummer 97 und datiert auf den 13.11.2025.

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