Andernach startet Bestandsaufnahmen in der Östlichen Altstadt

Andernach startet Stadterneuerung in der Östlichen Altstadt: Aufnahmen für das ISEK beginnen im September im Förderprogramm „Lebendige Zentren“.

Von Redaktion Andernach1 Min. Lesezeit
Übersichtsseite einer Pressemitteilung mit dem Text „Östliche Altstadt“ und Informationen zur Bestandsaufnahme, inklusive Bereich für einen QR-Code.

Foto: andernach.de

Foto: andernach.de

In der Östlichen Altstadt von Andernach beginnt ein langfristig angelegter Stadterneuerungsprozess. Wie die Stadt am 24. September 2026 mitteilte, wurde Andernach vom Ministerium des Innern und für Sport in das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“ aufgenommen.

Damit können in dem Gebiet städtebauliche Maßnahmen vorbereitet und umgesetzt werden. Für die Finanzierung stehen Fördermittel von Bund und Land zur Verfügung, die durch entsprechende Eigenmittel der Stadt Andernach ergänzt werden.

Bestandsaufnahmen starten noch im September

Grundlage für die weitere Entwicklung des Fördergebiets ist ein sogenanntes Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept, kurz ISEK, für die Östliche Altstadt. Darin sollen die bestehenden städtebaulichen Strukturen und Handlungsbedarfe untersucht, Entwicklungsziele formuliert und konkrete Maßnahmen für die künftige Entwicklung des Gebiets abgeleitet werden.

Die dafür erforderlichen Bestandsaufnahmen vor Ort beginnen noch im September. Das beauftragte Planungsbüro Planwerk Häuser aus Boppard wird dazu in den kommenden Wochen Begehungen im Untersuchungsgebiet durchführen.

Erfasst und dokumentiert werden dabei unter anderem die Nutzungsstruktur und der bauliche Zustand der Gebäude, öffentliche Straßen- und Platzräume, Grün- und Freiflächen sowie Verkehrs- und Wegebeziehungen. Darüber hinaus sollen weitere städtebauliche Handlungsbedarfe aufgenommen werden.

Beteiligung während der Begehungen möglich

Die Bestandsaufnahme ist eine wichtige Grundlage für die weiteren Planungsschritte. Nach Angaben der Stadt sollen dabei nicht nur fachliche Analysen einfließen, sondern auch Erfahrungen und Hinweise der Menschen vor Ort.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können deshalb im Rahmen der Begehungen mit den Planerinnen und Planern ins Gespräch kommen und Hinweise oder Anregungen zur aktuellen Situation sowie zur zukünftigen Entwicklung der Östlichen Altstadt geben. Die Stadt ruft dazu auf, diese Möglichkeit zur Mitwirkung zu nutzen.

Übersichtsplan zum Fördergebiet liegt vor

Zur Pressemitteilung gehört außerdem ein Übersichtsplan zum Fördergebiet der Östlichen Altstadt.

Pressekontakt:
Elline Köckritz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stadtverwaltung Andernach
Läufstraße 11, 56626 Andernach
Telefon: +49 2632 922-120
E-Mail: [email protected]

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