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ZDF beleuchtet Ukraine-Krieg vier Jahre danach

Neue Dokumentationen und Filme zeigen moderne Kriegstechnologien und Einblicke an den Frontlinien

Von Redaktion
ZDF beleuchtet Ukraine-Krieg vier Jahre danach
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Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine setzt das ZDF seinen Schwerpunkt auf investigative Dokumentationen, die den anhaltenden Konflikt aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Über das ZDF-Streamingportal stehen seit Donnerstag diverse Dokus und Serien im Fokus, die die vielschichtigen Facetten dieses Krieges und Entwicklungen in Echtzeit zeigen.

Krieg im digitalen Zeitalter: Drohnen und Technologien

Ein zentrales Thema der aktuellen Berichterstattung ist der Wandel des Krieges durch moderne Technologien. Die Produktionen nehmen insbesondere den Einsatz von Kamikaze-Drohnen in den Blick. Sie dokumentieren, wie Krankenhäuser, Energieversorger und einst sichere Regionen zu neuen Gefahrenzonen werden. Neben Drohnen werden auch Entwicklungen wie unbemannte Landfahrzeuge präsentiert, die das Wettrüsten zwischen Russland und der Ukraine zunehmend bestimmen.

Hinter den Frontlinien: Recherchen und Reportagen

Reporter Arndt Ginzel arbeitet seit 2014 vor Ort und ist für seine tiefgründigen, investigativen Recherchen bekannt. Seine Reportagen verknüpfen persönliche Eindrücke mit umfassender Analyse und geben so ein nuanciertes Bild der gegenwärtigen Lage. Die Dokumentationsreihe beleuchtet das Leben an den Frontabschnitten sowie in den Städten, die ständigem Bombenterror ausgesetzt sind – und gibt Stimmen der Menschen wieder, die tagtäglich mit der Bedrohung leben.

Geheimdienste im Fokus: „Putins Schattenmänner“

Pünktlich zum Jahrestag des Kriegsbeginns bleibt die vielbeachtete Dokumentation "Putins Schattenmänner – Russische Agenten packen aus" auf dem Streamingportal abrufbar. Diese Serie analysiert die Entwicklung der russischen Geheimdienste in der Ära Putin. Florian Huber und Johannes Müller arbeiteten hierfür mit einem Team von Investigativjournalisten mehrere Monate lang und interviewten ehemalige offizielle sowie inoffizielle Mitarbeiter aus dem Agentenmilieu. Die Dokus vermitteln Einblicke in das Innenleben eines hochmodernen Geheimdienststaates und ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen geheimer Operationen.

Mitreißende Dokumentarfilme: „2000 Meter bis Andriiwka“

Ein weiterer herausragender Beitrag stammt von Mstyslav Tschernov, dem oscarprämierten ukrainischen Dokumentarfilmer. Sein Film „2000 Meter bis Andriiwka“ begleitet junge Männer im Kampf gegen die russische Invasion und schildert ihren Alltag zwischen Hoffnung und Überlebenswillen. Der Film läuft am Samstag, 21. Februar 2026, um 0:15 Uhr auf ZDFinfo.

Weitere Beiträge zum Ukraine-Krieg

  • Die Dokumentation „Front ohne Linie“ gibt einen umfassenden Überblick über die aktuelle Lage an den Fronten.
  • In „frontal: Drohnenfeuer“ wird der Alltag im Drohnenkrieg dokumentiert.
  • Für die journalistische Recherche stehen „Schattenmänner“, „Agenten“ und „Putins Blutspur – Chronik eines Krieges“ für akkreditierte Journalistinnen und Journalisten zur Preview im Presseportal nach Login bereit.
  • Weitere Informationen auf ZDFheutehttps://www.zdf.de/nachrichten

    Streamingportal des ZDFhttps://www.zdf.de/

    Jahrestag des Kriegsbeginns: Vier Jahre Widerstand

    Auch im vierten Jahr des Krieges leistet die Ukraine weiterhin Widerstand. Die Terra X History-Reihe ergänzt das Angebot um eine neue Folge, die am 22. Februar sowie am 1. März gesendet wird. In den ersten drei Teilen, die ebenfalls abrufbar sind, konnten Reporter sowohl Kämpfer als auch Zivilisten an vorderster Front begleiten.

    Weitere Informationen zu den einzelnen Beiträgen und den Dokumentationen bietet das ZDF-Streamingportal sowie ZDFheute. Für Journalistinnen und Journalisten steht das Pressearchiv mit Preview-Möglichkeiten offen.

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