Sprache wählen

Wildunfälle in Bad Bergzabern: Gefahr auf Landstraßen

Zwei Unfälle am 27. Dezember durch Wildwechsel – Polizei gibt wichtige Sicherheitstipps für die dunkle Jahreszeit

Von Redaktion
Wildunfälle in Bad Bergzabern: Gefahr auf Landstraßen
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Abend des 27. Dezember 2025 ereigneten sich im Raum Bad Bergzabern zwei Verkehrsunfälle, die durch plötzlich auftretende Wildtiere ausgelöst wurden. Beide Zwischenfälle verdeutlichen die Risiken, die vor allem in der dunklen Jahreszeit auf ländlichen Straßen lauern.

Unfallgeschehen auf der B48 und B38

Gegen 22:50 Uhr war ein 45-jähriger Autofahrer auf der B48 zwischen Gleishorbach und Klingenmünster unterwegs. Als er versuchte, einem Wildtier auszuweichen, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. In der Folge drehte sich das Auto und prallte gegen einen Baum.

Nur wenige Stunden später, gegen 01:35 Uhr, kam es zu einem weiteren Wildunfall auf der B38. Eine 24-jährige Fahrerin versuchte mit ihrem Begleiter, einem querenden Fuchs auszuweichen. Das Fahrzeug kam von der Straße ab, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. Die 24-Jährige und ihr 22-jähriger Mitfahrer wurden dabei leicht verletzt.

Bedeutung des Wildwechsels für Autofahrende

In beiden Fällen waren die Verkehrsteilnehmer bemüht, Wildtieren auszuweichen – eine Reaktion, die schnell zu Kontrollverlust und Unfällen führen kann. Vor allem während der dunklen Jahreszeit ist mit erhöhter Wildwechselgefahr zu rechnen.

Die Polizeidirektion Landau mahnt daher zur erhöhten Vorsicht. Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Geschwindigkeit zu reduzieren und besonders in Wald- und ländlichen Bereichen ständig bremsbereit zu sein.

Polizeihinweise zur Prävention

  • Geschwindigkeit verringern, wenn Warnschilder auf Wildwechsel hinweisen.
  • In Dämmerung und Dunkelheit besonders aufmerksam fahren.
  • Bei Sichtung eines Wildtiers: Bremsen statt Ausweichen, sofern dies ohne Gefahr möglich ist.
  • Mit weiteren Tieren hinter dem zuerst gesichteten Wild rechnen.
  • Die Polizei empfiehlt, nach einem Zusammenstoß mit einem Wildtier die Unfallstelle abzusichern und die Polizei zu verständigen.

    Fazit

    Die aktuellen Unfälle zeigen deutlich: Besonders in Herbst und Winter ist auf ländlichen Straßen größte Vorsicht geboten. Eine vorausschauende, defensive Fahrweise kann helfen, gefährliche Situationen zu vermeiden und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

    Eigene Anzeige

    Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

    Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

    Jetzt anfragen

    Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: