Was Liebe im Körper auslöst
ZDF-Doku mit Leon Windscheid zeigt, was beim Verlieben passiert und wie Beziehungen langfristig halten sollen.

Die zweiteilige „Terra X“-Dokumentation „Liebe“ im ZDF nimmt ein Thema in den Blick, das viele Menschen unmittelbar betrifft und zugleich schwer zu fassen ist: Was passiert im Körper und im Gehirn, wenn sich ein Mensch verliebt? Und was trägt dazu bei, dass Liebe auf Dauer gelingt?
Leon Windscheid auf der Suche nach den Mechanismen der Liebe
Der Psychologe Leon Windscheid geht diesen Fragen in der Dokumentation nach. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Menschen sich „Hals über Kopf“ verlieben und weshalb dieser Zustand oft als willenlos erlebt wird. Die Produktion begleitet ihn dabei zu Expertinnen und Experten an verschiedenen Orten weltweit.
Die Reise führt von Berlin über Pompeji und London bis nach Zürich. Dort geht es um unterschiedliche Perspektiven auf das Phänomen Liebe – von neurowissenschaftlichen Einblicken bis hin zu historischen und kulturellen Bezügen.
Ein Blick ins Gehirn, nach Tokyo und in die Antike
Gemeinsam mit einem Neurowissenschaftler schaut Windscheid in ein verliebtes Gehirn. In Tokyo entdeckt er neue Formen sogenannter „Rental Boyfriends“. In Rom wiederum zeigen Liebesratgeber des antiken Dichters Ovid, dass das Thema Verlieben die Menschen bereits vor 2000 Jahren beschäftigte.
Die Dokumentation verbindet damit aktuelle wissenschaftliche Zugänge mit historischen und gesellschaftlichen Beobachtungen. Im Zentrum steht stets die Frage, was Liebe im Innersten ausmacht und weshalb sie Menschen so stark beeinflusst.
Wie Liebe bleiben kann
Die zweite Folge trägt den Titel „Terra X - Liebe: Wie Liebe bleibt“ und richtet den Blick auf die langfristige Dimension von Beziehungen. Dort untersucht Leon Windscheid die neurobiologischen und psychologischen Prozesse, die Liebe auslösen und Paare zusammenhalten.
Außerdem geht es um die Frage, warum arrangierte Ehen in Deutschland wieder salonfähig werden und welche Rolle Selbstliebe für das Gelingen von Beziehungen spielt. Damit erweitert die zweite Folge den Blick von der Verliebtheit hin zu den Bedingungen, unter denen Partnerschaften Bestand haben können.
Sendezeiten und Verfügbarkeit
Einordnung von Philosophie und Alltag
Auch ein philosophischer Blick kommt in der Dokumentation vor. Alain de Botton sagt: „Wir denken oft, Küsse müssten außergewöhnlich sein, doch wahre Liebe findet im Alltag statt.“ Der Satz verweist auf einen der zentralen Gedanken der Reihe: Liebe ist nicht nur ein außergewöhnliches Gefühl, sondern zeigt sich auch in den alltäglichen Formen des Miteinanders.
Weitere Materialien für Journalistinnen und Journalisten
Zur Sendung stehen weitere Informationen bereit, darunter die Presseinformation zur Sendung, frei verfügbare Ausschnitte aus den Filmen, Expertenzitate sowie für akkreditierte Journalistinnen und Journalisten beide Filme als Preview.
Zusätzlich verweist das ZDF auf weitere Informationen über den eigenen LinkedIn-Kanal.
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