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Mehr als 17.000 Tempoverstöße im Raum Koblenz

Bei ROADPOL-Kontrollen wurden vom 13. bis 19. April 17.829 Verstöße registriert – allein 2.079 beim Speed-Marathon.

Von Redaktion
Mehr als 17.000 Tempoverstöße im Raum Koblenz
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz hat es in der Woche vom 13. bis zum 19.04.26 umfangreiche Kontrollen im Rahmen des ROADPOL-Programms gegeben. Im Mittelpunkt stand dabei die Überprüfung von Geschwindigkeitsverstößen. Nach Angaben der Polizei zeigt die Aktion erneut, dass überhöhte Geschwindigkeit weiterhin zu den Hauptursachen von Verkehrsunfällen zählt.

Kontrollen im Rahmen von ROADPOL

ROADPOL steht für European Roads Policing Network. Dabei handelt es sich um eine Nicht-Regierungsorganisation, die aus einem Zusammenschluss der Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union hervorgegangen ist. Ziel des Programms ist es, die Zahl der Getöteten und Schwerverletzten auf europäischen Straßen zu reduzieren. Dieses Ziel wird auch als Vision Zero bezeichnet.

Die Kontrollen im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz fanden im genannten Zeitraum mit verschiedenen Messmethoden statt. Zum Einsatz kamen sowohl automatisierte Verfahren als auch mobile Einsatzkräfte, darunter Lasermessungen und Provida.

Mehr als 17.000 Verstöße registriert

Im Verlauf der Aktionswoche wurden insgesamt 17.829 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Darin enthalten sind auch 2.079 Verstöße, die im Rahmen des sogenannten Speed-Marathon am 15.04. registriert wurden.

Die Auswertungen sind nach Angaben der Polizei noch nicht abgeschlossen. Deshalb kann derzeit noch keine Angabe dazu gemacht werden, wie viele Fahrverbote verhängt werden sollen.

Einordnung der Maßnahme

Die Bilanz unterstreicht die hohe Bedeutung von Geschwindigkeitskontrollen im Straßenverkehr. Die Polizei verweist damit auf den Zusammenhang zwischen zu schnellem Fahren und schweren Unfallfolgen. ROADPOL setzt mit europaweit koordinierten Maßnahmen genau an diesem Punkt an.

Für das Polizeipräsidium Koblenz steht nach dieser Aktionswoche vor allem die weitere Auswertung im Vordergrund. Erst danach wird sich genauer zeigen, welche Konsequenzen sich aus den festgestellten Verstößen ergeben.

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