Gefahr im Trifels-Gebiet: Asiatische Hornissen stechen Wanderer
Über 20 Verletzte nach Angriffen – Waldabschnitt gesperrt, Warnungen für Besucher
Am vergangenen Wochenende kam es im beliebten Wandergebiet Trifels bei Annweiler zu mehreren Rettungseinsätzen. Ursache waren aggressive Angriffe der asiatischen Hornisse auf Wanderer, insbesondere in der Umgebung des neu restaurierten Münzturms sowie an den Parkplätzen Windhof und Ahlmühle.
Mehrere Rettungseinsätze nach Hornissen-Attacken
Die Polizei berichtet, dass an beiden Tagen zahlreiche Wanderer von Hornissen gestochen wurden. Insgesamt waren über zwanzig Personen betroffen, wobei lediglich ein Teil davon mit anaphylaktischen Reaktionen medizinisch versorgt werden musste. Lediglich wenige Betroffene wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
In einem besonders dramatischen Fall musste eine Person mithilfe der Feuerwehr Höhenrettung Wernersberg aus einem steilen Hang geborgen und abtransportiert werden.
Gefahr durch die asiatische Hornisse
Vor Ort konnten mehrere Nester der asiatischen Hornisse entdeckt werden. Diese Art zeigt sich im Wald gegenüber Menschen ausgesprochen aggressiv und stellt somit eine akute Gefahr für Wanderer dar.
Maßnahmen der Behörden
Wehrleiter Bernd Pietsch wandte sich am heutigen Tag an die Forstbehörden. Als Vorsichtsmaßnahme wurde die Sperrung des betroffenen Waldstücks sowie das Aufstellen von Warnschildern beantragt. Die Forstverwaltung übernimmt ab sofort die Koordination und Durchführung aller weiteren Maßnahmen, um die Gefahr einzudämmen.
Empfehlungen für Besucher des Trifels-Gebiets
Weitere Informationen und Maßnahmen werden durch die Forstverwaltung bekanntgegeben. Besucher werden gebeten, sich vor einer Wanderung über die aktuelle Lage zu informieren.
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