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Deutschland zählt immer mehr Hundertjährige

Ende 2024 lebten fast 18.000 Menschen über 100 Jahre – NRW führt, Hamburg hat die höchste Quote

Von Redaktion
Deutschland zählt immer mehr Hundertjährige
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Die Zahl der mindestens 100-jährigen Menschen in Deutschland hat zum Jahresende 2024 einen neuen Höchststand erreicht. Nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes lebten rund 17.900 Hundertjährige hierzulande – ein deutlicher Anstieg von rund 24 % im Vergleich zu 2011, als circa 14.500 Menschen dieses Alter erreicht hatten.

Regionale Verteilung der Hundertjährigen

Besonders auffällig sind die regionalen Unterschiede in der Verteilung der Hundertjährigen. In Nordrhein-Westfalen leben zahlenmäßig die meisten Menschen dieser Altersgruppe (rund 3.900), während Hamburg anteilig den höchsten Wert aufweist. Danach folgen Sachsen und das Saarland. Im Gegensatz dazu verzeichnen Bayern, Bremen und Brandenburg die geringsten Anteile Hundertjähriger an der Gesamtbevölkerung.

  • Nordrhein-Westfalen: ca. 3.900 Hundertjährige
  • Hamburg: ca. 400 Hundertjährige, anteilig höchste Quote
  • Baden-Württemberg: ca. 300 Hundertjährige
  • Diese Zahlen unterstreichen, dass sowohl die absolute als auch die relative Verteilung nach Bundesland stark variiert.

    Deutschland im internationalen Vergleich

    Mit rund 17.900 Hundertjährigen nimmt Deutschland auch im weltweiten Vergleich eine bedeutende Rolle ein. Insgesamt gibt es laut Vorausberechnungen der Vereinten Nationen mehr als eine halbe Million Menschen (587.000), die weltweit 100 Jahre oder älter sind. Besonders auffallend ist die Konzentration auf wenige Länder:

    • Japan: 121.000 Hundertjährige
    • Vereinigte Staaten: 70.000 Hundertjährige
    • China: 43.000 Hundertjährige
    • Deutschland: 17.900 Hundertjährige
    • Diese vier Länder vereinen 81 % aller Menschen weltweit, die das 100. Lebensjahr oder mehr erreicht haben.

      Methodische Hinweise zur Datenerhebung

      Die aktuellen Zahlen beruhen auf den Bevölkerungsfortschreibungen zum Stichtag 31.12.2024 und verwenden als Basis den Zensus 2022. Es ist zu beachten, dass die Werte aus 2011 und 2024 auf unterschiedlichen Berechnungsgrundlagen basieren und deshalb nicht direkt vergleichbar sind. Die Belastbarkeit der aktuellen Bevölkerungszahlen gilt jedoch als hoch. Internationale Vergleiche stützen sich auf die Vorausberechnungen der "UN World Population Prospects".

      Mehr Informationen und Hintergründe

      Weiterführende Informationen zur Bevölkerungsentwicklung, wirtschaftlichen Lage und Gleichstellung sind unter anderem auf den Sonderseiten des Bundesamtes sowie im Digitalen Gleichstellungsatlas des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend verfügbar.

      Sonderseite '35 Jahre Deutsche Einheit'https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Deutsche-Einheit/_inhalt.html

      Digitaler Gleichstellungsatlashttps://www.bmfsfj.de/gleichstellungsatlas

      Die Entwicklung der Altersstruktur bleibt ein zentrales Thema für Gesellschaft, Politik und Forschung – mit Auswirkungen auf Gesundheit, soziale Sicherheit und Lebensqualität im hohen Alter.

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