Betrugsversuch in Haßloch rechtzeitig gestoppt

In Haßloch vereitelte eine 88-jährige Frau einen Schockanruf-Betrug, bei dem ein falscher Staatsanwalt 50.000 Euro Kaution forderte.

Von Redaktion1 Min. Lesezeit
Betrugsversuch in Haßloch rechtzeitig gestoppt

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In Haßloch wurde eine 88-jährige Frau Ziel eines versuchten Betrugs. Ein angeblicher Staatsanwalt kontaktierte sie telefonisch und behauptete, ihr Sohn habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Um eine Haftverschonung zu erwirken, forderte der Täter eine Kaution in Höhe von 50.000 Euro.

Verhindertes Betrugsdelikt dank Aufmerksamkeit

Während des Gesprächs kam glücklicherweise der tatsächliche Sohn hinzu. Damit konnte der Vorfall rechtzeitig entlarvt und das Telefonat beendet werden. Diese Vorgehensweise ist typisch für sogenannte Schockanrufe, eine Masche, die sich gezielt gegen ältere Menschen richtet.

Tipps zum Schutz vor Betrugsversuchen

  • Misstrauen ist bei Forderungen nach hohen Geldsummen angebracht.
  • Im Zweifelsfall sollte das Gespräch sofort beendet werden.
  • Beratung und Unterstützung bieten die örtlichen Polizeidienststellen.
  • Beratungsangebote für Betroffene und Angehörige

    Die Fachstelle für Prävention des Polizeipräsidiums Ludwigshafen bietet spezielle Beratung für potentielle Opfer und deren Angehörige an.

    Fachstelle für Prävention, Polizeipräsidium Ludwigshafen: Beratung und Informationen zu Betrugsprävention: 0621 9632-1177 · [email protected]

    Seniorinnen und Senioren sind besonders häufig von solchen Anrufen betroffen. Prävention, Aufklärung und der Austausch im Familien- und Freundeskreis helfen, sich gegen solche Betrugsversuche zu wappnen und im Ernstfall richtig zu reagieren.

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