Artemis: Die neue Ära der Mondmissionen
Internationale Raumfahrtagenturen planen bemannte Landung am Südpol bis 2030

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Das Artemis-Programm markiert einen ambitionierten Neustart der internationalen Raumfahrt: Über 50 Jahre nach der letzten bemannten Apollo-Mondlandung bündeln Wissenschaftler, Ingenieurinnen und Raumfahrtagenturen aus aller Welt ihre Kräfte, um Menschen erneut zum Mond und eines Tages weiter bis zum Mars zu bringen.
Die neue Ära der Mondmissionen
Im Zentrum dieses Großprojekts steht das Artemis-Programm, getragen von den vier führenden Weltraumbehörden: NASA (USA), ESA (Europa), JAXA (Japan) und CSA (Kanada). Die Missionen werden von einem global vernetzten Team aus mehr als 59 Ländern unterstützt, das den politischen und rechtlichen Rahmen durch die sogenannten Artemis-Accords definiert hat.
Systemcheck und Generalprobe 2026
Ein wichtiger Meilenstein wird im Frühjahr 2026 erwartet: Dann soll ein umfassender Systemcheck mit der neuen Orion-Raumkapsel stattfinden. Die geplante Mission lässt Astronauten rund zehn Tage lang den Mond umkreisen und testet dabei unter realen Bedingungen die Lebenserhaltung, Navigation sowie die Rückkehrtechnik – essenziell für den sicheren Ablauf künftiger Landungen.
Artemis III und die Mondbasis
Aufbauend auf den Erkenntnissen der Systemmission ist für 2030 Artemis III vorgesehen: Mit dieser Mission sollen erstmals Menschen im Zuge des Programms auf dem Mond landen. Ziel ist dabei auch die Errichtung einer dauerhaft bewohnbaren Mondbasis, die einen langfristigen Aufenthalt und die weitere Erforschung des Erdtrabanten ermöglichen soll.
Der Mond-Südpol im Fokus der Forschung
Ein besonderes Augenmerk der Forschenden gilt dem Südpol des Mondes. Dort werden Hinweise auf Wassereis und interessante geologische Strukturen vermutet. Diese Entdeckungen könnten neue Perspektiven für die Nutzung von Ressourcen und das Leben auf dem Mond eröffnen.
Internationale Zusammenarbeit als Schlüssel
Die Artemis-Missionen stehen nicht nur für technische Höchstleistungen, sondern auch für einen internationalen Schulterschluss: Ingenieure aus Europa, Wissenschaftler aus Asien sowie Techniker aus Nord- und Südamerika kooperieren über Kontinente hinweg. Die Vision: Raumfahrt als verbindendes Element jenseits politischer Differenzen.
Terra X: Rückkehr zum Mond – Die Dokumentation
Wer einen vertiefenden Einblick in die Hintergründe und Ziele der Artemis-Missionen sucht, findet ihn in der internationalen Koproduktion „Terra X: Rückkehr zum Mond“. Die Doku ist ab sofort abrufbar und wird am Sonntag, den 25. Januar, um 19:30 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Sie ist ebenfalls online mit Untertiteln, in Gebärdensprache und über die ZDF-App verfügbar.
Weitere Informationen zu 'Terra X'https://www.zdf.de/
Barrierefreie Angebote
Die Sendung berücksichtigt Barrierefreiheit und wird sowohl mit Untertiteln als auch in Gebärdensprache bereitgestellt.
Die Rückkehr zum Mond ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern ein globales Gemeinschaftsprojekt, das neue Möglichkeiten für Forschung, friedliche Zusammenarbeit und das Verständnis unseres Sonnensystems eröffnen könnte.
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