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70 Jahre Europäische Menschenrechtskonvention

Wie die EMRK heute Frieden und Demokratie in Europa schützt – und warum ihr Schutz wichtiger denn je ist

Von Redaktion
70 Jahre Europäische Menschenrechtskonvention
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Am 4. November 1950 wurde mit der Unterzeichnung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) ein entscheidender Schritt für den Schutz der Menschenrechte und die Sicherung von Frieden und Demokratie in Europa vollzogen. Vertreter aus zehn Staaten, darunter auch Deutschland, schufen so ein Fundament, das bis heute für rund 700 Millionen Menschen Gültigkeit besitzt.

Historischer Rückblick: Die Entstehung der EMRK

Die EMRK wurde 1950 als Reaktion auf die Erfahrungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geschaffen. Ihr Ziel war es, die Demokratien Europas vor totalitären Regimen zu schützen und sicherzustellen, dass die Rechte der Bürger nicht erneut systematisch verletzt werden. Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Norbert Altenkamp, betont in einer aktuellen Stellungnahme die nachhaltige Bedeutung dieser Konvention für die kollektive Sicherheit Europas.

Altenkamp verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass die EMRK ein Meilenstein des internationalen Rechts ist. Die Mechanismen und Institutionen – wie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg – sichern die Einhaltung der Menschenrechte in den 46 Mitgliedstaaten des Europarates.

Relevanz angesichts aktueller Herausforderungen

Vor allem der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine macht laut Altenkamp deutlich, dass die Achtung der Menschenrechte, der Demokratie und des Friedens in Europa keine Selbstverständlichkeit ist. Nach dem Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 wurde Russland aus dem Europarat ausgeschlossen – ein Schritt, der auf die Annexion der Krim und das Ignorieren von Urteilen des Europäischen Gerichtshofs folgte.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hebt hervor, dass Staaten, die Menschenrechte missachten, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch aggressive Außenpolitik betreiben. Daher sei es unerlässlich, effektive Frühwarnsysteme zu etablieren, die konsequent auf Menschenrechtsverstöße reagieren.

Schutz und Stärkung universeller Menschenrechte

Die universellen Menschenrechte bilden nach wie vor das Rückgrat des europäischen Selbstverständnisses und bleiben laut Altenkamp eine historische Errungenschaft, die es zu verteidigen und zu stärken gilt. Institutionen wie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte spielen dabei eine zentrale Rolle, um die Rechte aller Bürger in den Mitgliedstaaten des Europarates zu gewährleisten.

Bedeutung für die Zukunft Europas

Gerade angesichts aktueller Krisen und geopolitischer Spannungen mahnt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, den Schutz der Menschenrechte nicht als selbstverständlich hinzunehmen. Die Verteidigung und Stärkung des Menschenrechtsschutzes in Europa bleibt eine zentrale Aufgabe der kommenden Jahre.

Pressemitteilung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Originalhttps://www.presseportal.de/pm/7846/6150454

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