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GeKo Rhein-Wupper zieht nach knapp neun Monaten eine erste Bilanz

Von Neues aus Langenfeld (Rheinland)2 Min. Lesezeit
Gruppenfoto von mehreren Personen bei einem Treffen, von links nach rechts mit benannten Teilnehmenden.

Foto: Stefanie Vom Stein-

Foto: Stefanie Vom Stein-

Die Gemeinsame Koordinierungsstelle Rhein-Wupper zieht nach knapp neun Monaten eine erste Bilanz.

Die Abkürzung lautet GeKo.

Die GeKo startet zu Jahresbeginn 2026 mit der Arbeit.

Wuppertal, Leverkusen, Solingen, Remscheid und Langenfeld arbeiten über Stadtgrenzen hinweg zusammen.

Sie wollen Kriminalität gemeinsam bekämpfen.

Bei einem Treffen im Wuppertaler Rathaus ziehen die Städte eine Zwischenbilanz.

Die (Ober-)Bürgermeister der Mitgliedsstädte nehmen an dem Treffen teil.

Geschäftsführer Stefan Grawe nimmt ebenfalls teil.

Auch die Lenkungsgruppe nimmt am Treffen teil.

Die Teilnehmenden stimmen den weiteren Kurs ab.

Schwerpunkt und Ziele der GeKo

Der Fokus bleibt auf betrügerischen Geschäften.

Die GeKo berichtet über Aktionen seit der Gründung.

Es gab nach Angaben der GeKo zwei landesweite Aktionstage.

An den Aktionstagen waren viele Einsatzkräfte beteiligt.

Es gab außerdem gemeinsame Kontrollaktionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Das Netzwerk wächst mit kommunalen Behörden.

Es wächst auch mit Landesbehörden.

Es wächst auch mit Bundesbehörden.

Die GeKo will den Schwerpunkt auf Eindämmung betrügerischer Geschäfte legen.

Die GeKo will auch Sozialleistungsmissbrauch bekämpfen.

Die GeKo will aktuelle Entwicklungen genau beobachten.

Die GeKo will Veränderungen bei betrügerischen Mustern früh erkennen.

Die GeKo will dann darauf reagieren.

Kontrollen im Bereich Goldankauf

Die GeKo nennt eine groß angelegte Kontrollaktion im Bereich Goldankauf als Beispiel.

Ende Mai überprüften die Einsatzkräfte gleichzeitig zwölf Goldankauf-Geschäfte.

Nach dieser ersten Prüfung folgten weitere Kontrollen.

Die GeKo hält Goldankauf-Geschäfte für überwachungsbedürftig.

Die GeKo sieht dort ein mögliches Einfallstor für kriminelle Strukturen.

Bei den Kontrollen zeigten sich nach GeKo-Angaben wiederkehrende Probleme.

Viele Händler warben mit hohen Gewinnen.

Die Werbung lief in Zeitungen und im Internet.

Viele Händler konnten nach Angaben der GeKo die Herkunft ihrer Waren nicht nachweisen.

Kundinnen und Kunden kauften nach GeKo-Angaben Schmuck gutgläubig unter Wert.

Der Preis lag teils deutlich unter dem Wert.

Nach GeKo-Angaben benachteiligten Händler Kundinnen und Kunden auch auf andere Weise.

Bei den Überprüfungen stellten Ermittler nach Angaben der GeKo zahlreiche Verstöße fest.

Zu den Verstößen gehörten Sozialleistungsbetrug.

Zu den Verstößen gehörte auch Schwarzarbeit.

Außerdem gab es den Verdacht auf Geldwäsche.

Es gab nach Angaben auch erhebliche Mängel bei der Kassenführung.

Gold und Münzen wurden nach Angaben beschlagnahmt.

Die GeKo zieht daraus ein deutliches Fazit.

Etwa die Hälfte der überprüften Geschäfte stellte den Betrieb noch am selben Tag ein.

Bei weiteren Geschäften endete der Betrieb kurz nach der Kontrolle.

Mehrere Interessenten meldeten sich nach Angaben bei der Koordinierungsstelle.

Die Interessenten wollten ähnliche Prüfungen durchführen.

Beim Herbst-Resümee besprachen die Beteiligten deshalb das weitere Vorgehen.

Das betrifft den Bereich Goldankauf.

Interesse außerhalb der Region und Austausch

Die GeKo berichtet von Interesse über die Region hinaus.

Nach Angaben steigen die Anfragen aus ganz Deutschland.

Die Anfragen kommen von Kommunen.

Die Anfragen kommen auch von Polizeidienststellen.

Die Anfragen kommen zudem von Ministerien.

Die GeKo erhielt nach Angaben eine Einladung nach Lissabon.

Die Einladung kam vom Europäischen Netzwerk für Kriminalprävention.

Die Veranstaltung heißt European Crime Prevention Conference.

Die GeKo stellt ihre Arbeitsweise am 30. September 2026 vor.

Die GeKo plant außerdem Gespräche am 1. Oktober 2026.

Die GeKo will mit anderen EU-Mitgliedsstaaten ins Gespräch kommen.

Auch der fachliche Austausch soll nach Angaben ausgebaut werden.

In der kommenden Woche organisiert die GeKo Rhein-Wupper eine Fachtagung.

Die GeKo richtet die Fachtagung gemeinsam mit der Sicherheitskooperation Ruhr aus.

Das Thema lautet Sozialleistungsmissbrauch.

Beide Einrichtungen wollen nach Angaben eng zusammenarbeiten.

Mögliche Erweiterung der GeKo

Die Koordinierungsstelle könnte nach Angaben wachsen.

Die Stadt Velbert möchte der GeKo beitreten.

Der Kreis Mettmann möchte der GeKo beitreten.

Das soll nur passieren, wenn politische Gremien zustimmen.

Weitere Mitglieder sind für 2027 geplant.

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