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Viadukt-Baustelle geht in die letzte Phase

Trippstadter Straße wird ab 14. April bis voraussichtlich August 2026 voll ausgebaut – mit neuen Gehwegen, Radstreifen und barrierefreien Bushaltestellen.

Viadukt-Baustelle geht in die letzte Phase
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Die Langzeitbaustelle am Viadukt geht in ihre letzte Phase. Ab Dienstag, 14. April, wird die Trippstadter Straße im Abschnitt zwischen Logenstraße und Viadukt im Vollausbau saniert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis August 2026 dauern. Geplant sind neue Fahrbahndecken, gepflasterte Gehwege sowie barrierefreie Bushaltestellen und Schutzstreifen für den Radverkehr.

Letzter Bauabschnitt an der Trippstadter Straße

Auf einer Fläche von rund 2.100 Quadratmetern werden die Fahrbahn neu asphaltiert und die Gehwege erneuert. Gleichzeitig sollen die Bedingungen für Fuß- und Radverkehr verbessert werden. Die Maßnahme ist Teil der abschließenden Arbeiten rund um das Viadukt, das seit Jahren im Fokus umfangreicher Bau- und Sanierungsschritte steht.

Bereits zuvor hatten die Versorger in dem Straßenabschnitt Glasfaser-, Fernwärme-, Strom- und Gasleitungen erneuert beziehungsweise neu verlegt. Auch die im Auftrag des städtischen Tiefbaureferats errichtete Gabionenwand ist nach Angaben der Mitteilung bereits seit letztem Jahr fertiggestellt. Sie sichert den Hang des Bahndamms zur Straße hin ab. Für die Verbreiterung der Trippstadter Straße wurde der Hang etwas abgetragen, wodurch die Wand wegen des steileren Böschungswinkels notwendig wurde. In den Nischen der Wand sollen noch Bäume gepflanzt werden.

Freigabe des Viadukts und Verkehrswirkung

Die vollständige Freigabe des Viadukts in beide Fahrtrichtungen wird nach aktuellem Stand voraussichtlich im August oder September 2026 erwartet. Dann soll der Verkehr wieder durch die Trippstadter Straße als Teil der Südtangente fließen. Für die Zollamtstraße wird dies nach Darstellung der Mitteilung eine deutliche Entlastung bringen.

Mit dem Abschluss der Arbeiten soll sich die Verkehrssituation damit nicht nur für den motorisierten Verkehr verbessern. Auch für den Radverkehr wird eine spürbare Aufwertung angekündigt, vor allem mit Blick auf die neue Fahrradstraße Parkstraße/Augustastraße und deren Verbindung in Richtung Südwesten, unter anderem zur RPTU.

Neue Regelung für Fuß- und Radverkehr

Dem Radverkehr kommt bei den nun startenden Bauarbeiten eine besondere Rolle zu. Auf beiden Seiten der Trippstadter Straße sind 1,5 Meter breite Schutzstreifen vorgesehen. Der Bürgersteig auf der Dammseite wird dafür entfernt. Auf der Nordseite der Straße entlang der Häuser sollen ein zwei Meter breiter Gehweg und Parkplätze erhalten bleiben; dort werden eigene Parkbuchten errichtet.

  • Fahrbahn: Neu asphaltieren
  • Gehwege: Pflastern und neu ordnen
  • Bushaltestellen: Barrierefrei gestalten
  • Radverkehr: Schutzstreifen auf beiden Seiten
  • Parken: Eigene Parkbuchten auf der Nordseite
  • Hintergrund zum Viadukt

    Das ursprüngliche Bauwerk war ein Sandsteingewölbe und wurde in mehreren Bauabschnitten errichtet: 1846, 1868, 1890 bis 1893. Im Jahr 1935 wurde es erweitert. Die Eisenbahnüberführung führt die drei Bahnstrecken zwischen Homburg (Saar) und Ludwigshafen (Rhein), zwischen Kaiserslautern und Pirmasens sowie zwischen Kaiserslautern und Lauterecken-Grumbach.

    Im Rahmen einer Sonderbegutachtung aus dem Jahr 2005 wurde dem Bauwerk ein schlechter baulicher Zustand attestiert. In der Folge wurde eine Erneuerung notwendig. Nach Jahren der Planung begann der Bau 2013. Die Umsetzung zog sich jedoch weiter hin, unter anderem nach der Kündigung des Auftrags durch die DB und die Stadt Kaiserslautern bis 2016. Es folgten drei weitere Ausschreibungsverfahren, bevor der Weiterbau am Viadukt im Sommer 2020 fortgesetzt werden konnte.

    Das neue von der Bahn errichtete Überführungsbauwerk besteht aus zwei Teilen: einem dreizelligen Stahlbeton-Rahmen mit einer lichten Weite von 21,60 Metern und einer Stahlbrücke mit einer lichten Weite von 32,8 Metern.

    Ausblick auf die Schlussphase

    Mit dem Start des letzten Bauabschnitts rückt das Ende einer langen Sanierungs- und Umbauphase näher. Die Arbeiten sollen die Trippstadter Straße, das Viadukt und die Anbindung für Verkehr und Fußgänger nachhaltig neu ordnen. Die Mitteilung zeichnet damit ein klares Bild: Der Abschluss der Baustelle ist terminiert, die Maßnahmen sind weitgehend vorbereitet, und der Fokus liegt nun auf der finalen Umsetzung.

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