Verkehrschaos in Kaiserslautern? Überfahrhilfen gefährden die Sicherheit!
Stadtverwaltung fordert Bürger zur Entfernung unzulässiger Hilfen auf
Überfahrhilfen und Bordsteinrampen: Kein Platz für Eigenregie im Straßenverkehr
In Kaiserslautern nimmt ein Trend zu, der der Verkehrssicherheit so gar nicht schmeckt: Überfahrhilfen und Bordsteinrampen, die Anlieger vor ihren Grundstücken anbringen, um den eigenen Komfort zu erhöhen. Diese improvisierten Lösungen – oft aus Holz, Metall oder Kunststoff – sind jedoch im öffentlichen Raum nicht willkommen.
Warum Rampen keine Rampe zur Sicherheit sind
Die Probleme dieser Hilfsmittel sind vielfältig:
Besonders Fahrradfahrer könnten durch diese Rampen ins Straucheln geraten, was bei nassem Wetter oder schlechter Sicht noch riskanter wird.
Rechtliche Konsequenzen und Aufforderung zum Rückbau
Rechtlich ist das Anbringen solcher Rampen eine Ordnungswidrigkeit gemäß der Sondernutzungssatzung der Stadt – und bei fest montierten Konstruktionen droht sogar eine Anzeige wegen Sachbeschädigung. Die Stadtbildpflege Kaiserslautern (SK) bittet daher eindringlich, solche Hilfsmittel bis Ende Februar 2025 zu entfernen. Danach wird die SK eigenständig aktiv werden.
Der legale Weg zur bequemen Zufahrt
Für all jene, die trotzdem ohne Abstieg ankommen möchten: Bordsteinabsenkungen sind der offizielle Weg. Ein Antrag per E-Mail an [email protected] kann den Prozess in Gang setzen – allerdings auf eigene Kosten und mit Einhaltung entsprechender Auflagen.
Die SK dankt der Bevölkerung für Verständnis und Kooperation, um die Straßen sicher zu halten. So bleibt Kaiserslautern nicht nur schön, sondern auch sicher.
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