Stadt rüstet Solar-Gebäude mit Batteriespeichern auf
Mit KIPKI-Förderung sollen an Kitas und Sporthallen mehr Solarstrom genutzt, das Netz entlastet und jährlich 29 Tonnen CO2 eingespart werden.


Mit Unterstützung aus dem Landesförderprogramm KIPKI rüstet die Stadt derzeit mehrere Gebäude mit Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeichern aus. Ziel der Maßnahme ist es, den selbst erzeugten Solarstrom besser zu nutzen, den Eigenverbrauch zu steigern und das Stromnetz zu entlasten.
Erste Speicher bereits installiert
Bereits ausgestattet wurden die Kita Mini Max sowie die Sporthallen Bännjerrück und Luitpoldschule. An diesen Standorten wurde jeweils ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 15,79 Kilowattstunden installiert.
Die Systeme sollen helfen, den produzierten Solarstrom effizienter zu verwenden. Jede Kilowattstunde, die nicht aus dem Netz bezogen werden muss, führt angesichts der derzeit durchschnittlichen Kosten von 32 Cent pro kWh zu direkten finanziellen Einsparungen.
Wirkung auf Kosten und Klima
Nach Angaben der Mitteilung erhöhen die Speicher den Eigenverbrauch von Solaranlagen erheblich. Zugleich ergibt sich dadurch eine jährliche Einsparung von 29 Tonnen CO2.
Die drei bereits installierten Batteriespeicher haben zusammen rund 45.000 Euro gekostet. Für die gesamte Maßnahme stehen im KIPKI-Programm 135.000 Euro zur Verfügung. Aus dem verbleibenden Budget sollen weitere Standorte umgerüstet werden.
Weitere Standorte folgen
Ein vierter Batteriespeicher soll noch in dieser Woche an der Kita Kleine Strolche in Betrieb gehen. Für zwei weitere Anlagen in der Sporthalle des Albert-Schweitzer-Gymnasiums (ASG) und in der Grundschule Dansenberg läuft derzeit die Ausschreibung.
Fördermittel für weitere Klimaschutzprojekte
Die Stadt erhält vom Land insgesamt mehr als vier Millionen Euro für die im KIPKI-Programm eingereichten Maßnahmen. Allein eine Million Euro fließt in die Erweiterung des Gasspeichers an der Kläranlage der Stadtentwässerung Kaiserslautern AöR.
Die restlichen Fördermittel sind für acht weitere Klimaschutzprojekte und sieben Klimawandelfolgenanpassungsprojekte vorgesehen.
Breites Spektrum an Vorhaben
Zu den weiteren Maßnahmen gehören unter anderem:
Politische Grundlage der Priorisierung
Über die Priorisierung der städtischen Projektvorschläge hatte der Stadtrat bereits in seiner Sitzung im November 2023 entschieden. Damit wurde die Grundlage für die Umsetzung der nun laufenden und geplanten Maßnahmen geschaffen.
Die Pressemitteilung zeigt damit, wie die Stadt die Förderung aus dem KIPKI-Programm sowohl für technische Lösungen an Gebäuden als auch für weitere Vorhaben im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung einsetzt.
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