Schulz startet neue Bürgersprechstunden
Im Grübentälchen sprachen 13 Bürger mit dem Bürgermeister über Sauberkeit, Verkehr und Parksituation – weitere Termine folgen bis zu den Sommerferien.

Mit seiner ersten Bürgersprechstunde in den Kaiserslauterer Stadtteilbüros hat Bürgermeister Manfred Schulz den Auftakt für eine Reihe von Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern gemacht. Der Besuch im Stadtteilbüro Grübentälchen stand dabei ganz im Zeichen des direkten Austauschs vor Ort. Bereits vor der eigentlichen Sprechstunde erhielt der Bürgermeister einen Einblick in die Arbeit des Stadtteilbüros und die dort von Ehrenamtlichen getragenen Angebote.
Einblick in die Arbeit des Stadtteilbüros Grübentälchen
Quartiersmanagerin Ute Rottler sowie die Ehrenamtlichen des Stadtteilbüros stellten ihre vielfältigen Projekte und Angebote vor. Das Spektrum reicht von einem inklusiven Lauftreff über digitale Hilfe für Seniorinnen und Senioren bis hin zu Vorlesestunden in Kindergärten. Hinzu kommen Fotoausstellungen, Unterstützung bei sprachlichen Barrieren, niedrigschwellige Treffen sowie eine Stadtteilzeitung.
Bürgermeister Schulz zeigte sich davon sichtbar beeindruckt und würdigte die Arbeit der Beteiligten als wichtigen Beitrag für die Stadtgesellschaft. Besonders hob er hervor, dass viele Ehrenamtliche mit ihrem Engagement die Angebotsvielfalt im Grübentälchen ermöglichen.
Positive Resonanz bei der ersten Bürgersprechstunde
Im Anschluss wurde das Stadtteilbüro für die Bürgerinnen und Bürger geöffnet. 13 Interessierte nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt mit dem Bürgermeister zu besprechen. Die Gespräche drehten sich vor allem um drei Themen: Sauberkeit, Straßenverkehr und die Parksituation.
Die Bürgersprechstunde wurde nach Angaben aus der Mitteilung positiv aufgenommen. Der Bürgermeister begegnete den Diskussionen offen und locker und bedankte sich bei den Gästen für ihr Kommen. Zugleich betonte er, sich um die angesprochenen Punkte zu kümmern, soweit sie in seinen Zuständigkeitsbereich fallen.
Sauberkeit und illegale Müllablagerungen als zentrales Thema
Ein wiederkehrender Punkt war die Sauberkeit im Stadtteil. Mehrfach wurde über illegale Müllablagerungen berichtet. Schulz erklärte, der Handlungsbedarf sei bereits erkannt worden. Geplant sei, ein Konzept zu erarbeiten, um auf die aktuelle Situation zu reagieren.
Als Beispiel nannte er den Einsatz einer „Umweltpolizei“ in Zivil, die Müllverursachende ausfindig machen und Bußgelder verhängen solle. Außerdem sagte er zu, ein großes Hinweisschild für Hundehalter am Zugang zur Freizeitwiese in der Straße „Am Warmfreibad“ anbringen zu lassen. Dort komme es regelmäßig zu Verschmutzungen durch Hundekot.
Verkehr, Geschwindigkeit und Parkraum im Fokus
Auch der Straßenverkehr beschäftigte die Anwohnerinnen und Anwohner. Mehrere Rückmeldungen drehten sich um zu schnell fahrende Autos in verschiedenen Straßen des Stadtteils. Der Wunsch nach mehr Geschwindigkeitskontrollen war groß.
Besonders aufmerksam gemacht wurde zudem auf eine gefährliche Situation in der Friedenstraße. Dort werde ein vor dem Zebrastreifen haltender Bus von Autos überholt, obwohl bereits eine Verkehrsinsel installiert sei. Nach Darstellung der Anwohnenden habe diese Maßnahme keine Abhilfe geschaffen.
Ein weiteres Problem sei die Parkplatzsituation in mehreren Straßen, die vor allem durch viele Firmenfahrzeuge erschwert werde. Bürgermeister Schulz notierte sich die Hinweise und kündigte an, sie an die Straßenverkehrsbehörde weiterzugeben.
Weitere Termine bis zu den Sommerferien
Manfred Schulz wird bis zu den Sommerferien auch die übrigen Stadtteilbüros in Kaiserslautern besuchen und dort Bürgersprechstunden anbieten. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Interessierte können einfach vorbeikommen und ihre Fragen oder Anliegen direkt anbringen.
Die Stadt nennt für die kommenden Sprechstunden folgende Termine:
Direkter Austausch mit den Stadtteilen
Der Auftakt im Grübentälchen zeigt, worauf die Reihe der Bürgersprechstunden ausgerichtet ist: auf kurze Wege, direkten Kontakt und konkrete Hinweise aus den Stadtteilen. Schulz kündigte an, den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern konstruktiv fortsetzen zu wollen.
Auch erste positive Rückmeldungen gab es bereits: In der Straße „Am Warmfreibad“ sei die Zahl der zu schnell fahrenden Autos in der Tempo-30-Zone deutlich zurückgegangen, seit dort regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen stattfinden. Für den Bürgermeister ist das ein Zeichen, dass Maßnahmen vor Ort Wirkung entfalten können.
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