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Rekordbesuch bei Seniorenmesse in Kaiserslautern

4000 Besucher, 70 Aussteller und neue Pläne für ein hauptamtliches Seniorenbüro

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Die Seniorenmesse in der Fruchthalle hat sich in ihrer vierten Auflage als wahrer Publikumsmagnet erwiesen. Mit etwa 4000 Besucherinnen und Besuchern erreichte das Event einen neuen Rekord und unterstreicht die zunehmende Bedeutung des Themas Seniorenarbeit in Kaiserslautern und Umgebung.

Erfolgreiche Bilanz und vielfältiges Programm

Die Organisatoren um Markus Lambrecht vom Netzwerk SeNeKL zeigten sich mit dem Verlauf der Messe überaus zufrieden. Die Zahl der ausgegebenen Taschen – 4000 an der Zahl – markiert nicht nur den bisherigen Höchststand, sondern spiegelt auch das große Interesse wider, das das Thema generationenübergreifend hervorgerufen hat. Insgesamt 70 Ausstellerinnen und Aussteller boten ein vielfältiges Informations- und Beratungsangebot, das von den Gästen sehr gut angenommen wurde.

  • Gut besuchte Darbietungen und Bühnenprogramm
  • Ausgebuchte Vorträge, teilweise mit zusätzlichem Mobiliar
  • Vertreter aus Partnerstädten und anderen rheinland-pfälzischen Kommunen vor Ort
  • Auch Delegationen aus Saint-Quentin und Brandenburg sowie Gäste aus Städten wie Trier, Germersheim oder Kusel zeigten sich interessiert und nahmen Anregungen für eigene Veranstaltungen mit.

    Würdigung des Ehrenamts und prominente Eröffnung

    Ihren offiziellen Auftakt erlebte die Seniorenmesse am Freitagmorgen im Beisein zahlreicher Ehrengäste, darunter Dörte Schall, Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz, sowie Anja Pfeiffer, Beigeordnete der Stadt Kaiserslautern. Beide lobten das Engagement der Organisatoren.

    „Kaiserslautern ist mit vielen älteren Menschen gesegnet, die sich für ihre Heimat engagieren. Und genau das sieht man auch an dieser Messe: Denn alles, was Sie heute erleben, wurde komplett ehrenamtlich vom Seniorennetzwerk SeNeKL, unterstützt vom Seniorenbeirat, organisiert. Was Sie hier wieder auf die Beine gestellt haben, ist großartig. Eine Messe dieser Größe rein ehrenamtlich zu organisieren – das verdient den allergrößten Respekt.“

    Diese Worte der Sozialdezernentin unterstreichen den besonderen Stellenwert der Ehrenamtsarbeit für die Stadt und die Region.

    Perspektiven für die Zukunft

    Wie es mit der Seniorenmesse weitergeht, ist derzeit noch offen. Markus Lambrecht machte in seiner Ansprache deutlich, dass die Organisation einer Veranstaltung in dieser Größenordnung ehrenamtlich kaum noch zu stemmen sei. Er sprach sich für die Einrichtung eines hauptamtlichen Seniorenbüros bei der Stadt aus.

    Anja Pfeiffer griff den Vorschlag auf und kündigte an, die Seniorenarbeit in Kaiserslautern nach der Wahl des Seniorenbeirates im März 2026 neu zu strukturieren. Damit könnten künftig noch bessere Rahmenbedingungen für Veranstaltungen wie die Seniorenmesse geschaffen werden.

    Bedeutung der Messe und gesellschaftlicher Mehrwert

    Die Seniorenmesse hat nicht nur einen neuen Besucherrekord aufgestellt, sondern erneut gezeigt, wie aktiv und vielfältig das Leben im Alter sein kann. Sie bietet älteren Menschen, Angehörigen und Interessierten eine wichtige Austauschplattform und setzt Impulse für bürgerliches Engagement.

    Wie sich das Format weiterentwickelt, bleibt abzuwarten – die hohe Nachfrage und der Zuspruch seitens Politik und Ehrenamt sprechen jedoch für eine positive Zukunft.

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