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Primetime in der Fruchthalle

Kaiserslautern: „Lange Nacht der Kultur“ mit Swing, Jazz, Tanz, Rock’n’Roll und mehr bis nach Mitternacht

Primetime in der Fruchthalle
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Am 13. Juni 2026 rückt die Fruchthalle in Kaiserslautern erneut in den Mittelpunkt der „Langen Nacht der Kultur“. Das Referat Kultur der Stadt Kaiserslautern kündigt für die 24. Ausgabe ein dichtes Programm an, das von Swing und Jazz über Tanz und Chanson bis hin zu Rock’n’Roll und hybriden Klangwelten reicht. Der Große Saal wird dabei zum zentralen Spielort der „Primetime“ dieses Abends.

Die Fruchthalle als musikalischer Schwerpunkt der Nacht

Unter dem Titel „“ versammelt das Programm eine Reihe von Acts, die nacheinander auftreten und unterschiedliche Stilrichtungen abdecken. Die Besucherinnen und Besucher erwartet damit ein abwechslungsreicher Abend, der den Charakter der „Langen Nacht der Kultur“ in konzentrierter Form sichtbar macht.

Den Auftakt übernehmen um 20:00 Uhr die „The Rosevalley Sisters“. Sarah, Elli und Saskia aus dem Pfälzerwald bringen nach Angaben der Mitteilung den Klang und die Optik der Swing-Ära der 30er und 40er Jahre auf die Bühne. Der Auftritt setzt damit früh einen stilistischen Akzent, der den Abend in eine bewusst nostalgische Richtung öffnet.

Um 20:30 Uhr folgt mit den Pianistinnen Anna Anstett und Sandra Urba ein zweiter Programmpunkt am Klavier. Ihr Beitrag „Vierhändig durchs Klangabenteuer“ greift bekannte Stücke wie „Morgenstimmung“ und „In der Halle des Bergkönigs“ aus Edvard Griegs „Peer Gynt“ auf. Auch die Ungarische Rhapsodie Nr. 2 ist angekündigt und soll als temperamentvolles, virtuos angelegtes Werk den Raum für romantische Klangfarben öffnen.

Von Tanz bis Genre-Mix: Das Programm nimmt Fahrt auf

Mit der Lateinformation der RPTU folgt ein Tanzbeitrag, der in der Mitteilung als „Kult“ beschrieben wird. Die Choreografie „Fliegen um die Welt“ setzt auf Bewegung und Dynamik und führt das Publikum auf eine tänzerische Reise rund um den Globus.

Um 21:10 Uhr steht dann das Luca Sestak Trio auf der Bühne. Die Gruppe bewegt sich laut Mitteilung zwischen Jazz, Klassik, Pop, Blues und Funk und verbindet die Genres humorvoll miteinander. Der Auftritt lebt dabei von jugendlicher Spielfreude und Charme, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen.

Ab 21:45 Uhr übernehmen Dominik Schad und Adrien Kauer-Rako mit dem Duo „time“. Im Zentrum steht hier die Magie des Rhythmus. Die Mitteilung beschreibt das musikalische Konzept als Zusammenspiel von Klopfen und Klatschen, bei dem kraftvolle, zerbrechliche, wuchtige und federleichte Momente nebeneinanderstehen.

Anschließend rückt „GLASS for TWO“ die Vielseitigkeit von Klavier und Vibraphon in den Fokus. Das gemeinsame Projekt der deutsch-griechischen Pianistin Danae Dörken und des luxemburgischen Vibraphonisten und Komponisten Pascal Schumacher nimmt Bezug auf das Erbe des amerikanischen Minimalisten Philip Glass. Das Programm verspricht eine künstlerische Reise durch dessen facettenreiche Klangwelt.

Chanson, Jubiläum und späte Programmhöhepunkte

Emotional wird es ab 22:35 Uhr mit einer Hommage an Marlene Dietrich. Günther Fingerle präsentiert Ausschnitte aus seinem Chansonprogramm „Von Kopf bis Fuß …“ und wird dabei von Pianist Frank Kersting begleitet. Der Programmpunkt ist als musikalischer Rückblick auf die Spuren Marlene-Dietrichs angelegt.

Den Höhepunkt der Fruchthallen-Nacht setzt um 23:05 Uhr „Brass Machine“ mit einem besonderen Jubiläumsprogramm. Die Band spielt neben bekannten Songs auch zahlreiche eher selten gecoverte Stücke der Musikgeschichte. Laut Mitteilung gelingt ihr dabei die Gratwanderung zwischen konzertantem Erlebnis und ausgelassener Stimmung.

Kurz nach Mitternacht, um 0:10 Uhr, tritt die Tanzgruppe „Fealla Dhà“ auf. Sie nimmt das Publikum mit auf eine kurze Reise in die Welt des Irish Dance und hält damit die Bewegung auf der Bühne bis in die späten Stunden präsent.

Ab 0:25 Uhr wird es mit „Krüger Rockt!“ nochmals deutlich lauter und energetischer. Die Mitteilung kündigt eine explosive Mischung rund um den bekannten Heidelberger Boogie Woogie Pianisten Harald „Lee“ Krüger an, der das Piano mit Händen, Füßen und anderen Körperteilen bearbeitet. Gemeinsam mit seiner Band bringt er Rock’n’Roll auf die Bühne.

Zum Ausklang des Abends übernimmt schließlich das „Trio Quatro“ die Fruchthalle. Statt eines klassischen Chill-outs kündigt die Mitteilung eine hybride Klangwelt an, die alte Traditionen aufgreift und mit Sounds des 21. Jahrhunderts verbindet. Das Ergebnis soll das Publikum bis zum Schluss in Bewegung halten.

Vorverkauf, Bändchen und Hinweise zur Anreise

Parallel zum Bühnenprogramm ist das komplette Programm der „Langen Nacht der Kultur 2026“ bereits erschienen. Der Vorverkauf der Eintrittsbändchen hat begonnen. Die Bändchen kosten 16 € für Erwachsene, 12 € ermäßigt und 13 € für Erwachsene mit Rheinpfalz-Card.

Erhältlich sind sie in mehreren Vorverkaufsstellen in Kaiserslautern: bei der Tourist-Information der Stadt Kaiserslautern, beim mpk und dem Pfalztheater, im Japanischen Garten, in der „blauen blume“ sowie in der Thalia Buchhandlung. Zusätzlich gibt es die Eintrittsbändchen an allen Eventim-Vorverkaufsstellen und online unter eventim.de.

Nur an den Abendkassen sind die Familieneintrittsbändchen für 39 € erhältlich, die für maximal zwei Erwachsene mit ihren Kindern gelten. Außerdem gibt es ab 0.00 Uhr Late-Night-Bändchen für 6 €.

Die Eintrittskarte beziehungsweise das Eintrittsarmbändchen berechtigt am Veranstaltungstag zur Hin- und Rückfahrt bis zum folgenden Tag 3:00 Uhr mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln. Bei der DB gilt dies für RE, RB und S-Bahn, im Verkehrsverbund Rhein-Neckar für die 2. Klasse.

Ein Abend mit vielen Stilrichtungen

Die Mitteilung zeigt die „Lange Nacht der Kultur“ in Kaiserslautern als breit angelegtes Kulturereignis, das unterschiedlichste musikalische und tänzerische Formate bündelt. Von swingenden Auftakten über kammermusikalische und rhythmische Beiträge bis zu späten Live-Acts reicht die Spannbreite der Fruchthallen-Programmfolge.

Wer die Nacht in der Innenstadt verbringt, findet in der Fruchthalle damit einen dicht getakteten Schwerpunkt mit klarer Dramaturgie: frühe Leichtigkeit, steigende Energie, späte Intensität und ein Ausklang, der die Halle noch einmal in Schwingung versetzt.

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