Plakatserie zu nicht sichtbaren Behinderungen ab 6. Oktober in Kaiserslautern

Mit einer neuen Plakatserie macht die städtische Schwerbehindertenvertretung auf nicht unmittelbar wahrnehmbare Behinderungen aufmerksam. Auf den Motiven sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit einer solchen Beeinträchtigung in ihrem beruflichen Umfeld zu sehen. Die Fotografien stammen von Thomas Brenner.
Zu sehen sind die Plakate ab Dienstag, 6. Oktober, für eine Woche an 50 Wall-Plakatträgern an Bushaltestellen sowie an zehn digitalen Infostelen im gesamten Stadtgebiet. Bereits seit einigen Wochen werden die Motive im Foyer des Rathauses gezeigt.
Die Plakatserie verbindet persönliche Geschichten der Porträtierten mit einem Spruch, der nach Angaben der Stadt zugleich zum Nachdenken anregen und mit einem Augenzwinkern auf das Thema aufmerksam machen soll.
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel sagte dazu: „Behinderungen sind längst nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Umso wichtiger ist es, hinzuschauen, zuzuhören und Menschen nicht vorschnell aufgrund dessen zu beurteilen, was wir wahrnehmen oder eben nicht wahrnehmen“.
Nach Angaben der Stadt entstand die Idee für die Aktion im Anschluss an eine Ausstellung im Rathausfoyer im Dezember 2025. Dort waren bereits Porträts anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen zu sehen. Für die nun präsentierte Plakatserie wurden die Motive neu gestaltet und mit neuen Texten versehen.
Unterstützt wird die Aktion von der Firma Wall, die die insgesamt 60 Plakatflächen kostenlos zur Verfügung stellt.
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