Oberbürgermeisterin besucht Opelwerk Kaiserslautern
900 Mitarbeitende fertigen täglich 525 Komponenten für 30 Fahrzeugmodelle – ein wichtiger Standort der Stellantis-Gruppe

Im Rahmen eines offiziellen Besuchs hat die Oberbürgermeisterin von Kaiserslautern, Beate Kimmel, gemeinsam mit Vertretern der regionalen Wirtschaftsförderung und der Industrie- und Handelskammer das Opelwerk in Kaiserslautern besichtigt. Ziel des Treffens war der Austausch über die aktuelle Entwicklung des Standorts sowie die Besichtigung der Fertigungsbereiche des traditionsreichen Automobilwerks.
Einblick in das Opelwerk und intensive Gespräche
Die Delegation setzte sich zusammen aus der Oberbürgermeisterin Beate Kimmel, Philip Pongratz (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Stadt und Landkreis Kaiserslautern mbH), Veronika Pommer (Regionalleiterin Nordwestpfalz der Industrie- und Handelskammer für die Pfalz) und Tim Teubner-Littig (Prokurist der Wirtschaftsförderungsgesellschaft).
Empfangen wurden die Gäste von Werkleiterin Bilyana Stern, Georg Ecker (Leiter des Personal- und Sozialwesens), Fertigungsleiter Andreas Möbus, Betriebsratsvorsitzendem Patrick Rübel sowie dem stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Andreas Mertins. Nach einem umfassenden Austausch über Herausforderungen, Chancen und Perspektiven des Standorts schloss sich ein Rundgang durch das Presswerk und den Schweißbereich an.
Stimmen zum Standort und zur Belegschaft
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel betonte die enge Verbundenheit vieler Bürgerinnen und Bürger mit dem Opelwerk und zeigte sich erfreut über die positive Entwicklung des Standorts. Sie würdigte insbesondere den Einsatz von Werkleiterin Bilyana Stern, die sich nach eigenen Worten engagiert für den Standort einsetzt und Chancen für Kaiserslautern sucht.
Philip Pongratz, Geschäftsführer der WFK, sicherte dem Werk auch in Zukunft die Unterstützung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu. Werkleiterin Bilyana Stern wiederum stellte die gute Arbeitsatmosphäre und das hohe Engagement des Teams in Kaiserslautern heraus.
Tradition und technologische Kompetenz
Das Opelwerk in Kaiserslautern hat eine lange Geschichte: Bereits seit 1966 prägt es die industrielle Landschaft der Stadt. Seit 2019 gehört das Unternehmen zur Stellantis-Gruppe, einem internationalen Konzern mit 14 Automobilmarken und zwei Marken aus dem Mobilitätssektor.
Aktuell sind 900 Mitarbeitende am Standort beschäftigt. Hinzu kommen 109 Auszubildende in Berufen wie Mechatroniker, Werkzeugmechaniker, Maschinen- und Anlagenführer oder Elektroniker für Betriebstechnik. Die Kernkompetenzen des Werks liegen in der Kalt- und Heißumformung von Metallteilen sowie im Zusammenschweißen von Karosseriebauteilen und Fahrwerkskomponenten.
Pro Tag entstehen im Kaiserslauterer Werk 525 verschiedene Komponenten für rund 30 Fahrzeugmodelle, unter anderem für Opel, Peugeot, Jeep und Alfa Romeo. Täglich werden etwa 280.000 Teile in europäische Werke, das Vereinigte Königreich, nach Marokko sowie Brasilien geliefert.
Qualität und Standortvorteile
Die hohe Produktqualität, die große Kapazität des Presswerks und die sehr gute Qualifikation der Belegschaft machen das Werk zu einem wichtigen Bestandteil innerhalb der Stellantis-Gruppe. Durch die zentrale Lage in Europa und die Plattformstrategie der verschiedenen Marken ist das Werk zudem flexibler gegenüber Veränderungen auf dem Automarkt.
Der Besuch unterstreicht die Bedeutung des Opelwerks für die Region Kaiserslautern und zeigt, wie traditionelles Know-how mit moderner Industrie verbunden wird. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und die Einbindung engagierter Fachkräfte sichern dem Standort eine wichtige Position sowohl im regionalen als auch im internationalen Automobilsektor.
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