Neuer Wettbewerb rund ums Fritz-Walter-Stadion
Ausgewählte Planungsbüros bereiten ihre Entwürfe vor – Entscheidung fällt erst im August
Im Umfeld des Fritz-Walter-Stadions nimmt die städtebauliche Entwicklung konkrete Formen an. Im Rahmen des nichtoffenen städtebaulichen Realisierungswettbewerbs hat am Freitag, 17. April, ein Kolloquium in den Räumlichkeiten des Stadions stattgefunden. Dabei kamen die teilnehmenden Planungsbüros, Vertreterinnen und Vertreter des Preisgerichts, der Stadtverwaltung sowie des betreuenden Büros zusammen.
Wettbewerb mit breiter Beteiligung
Der Wettbewerb zur Entwicklung der Flächen im Umfeld des Stadions war Anfang Februar ausgeschrieben worden. Nach dem Treffen des Preisgerichts im Januar wurden Mitte März aus den eingegangenen Bewerbungen insgesamt 20 Planungsbüros aus dem gesamten Bundesgebiet ausgewählt. Ergänzend wurden sechs Nachrücker benannt.
Damit ist das Verfahren klar strukturiert und auf mehrere Stufen angelegt. Ziel ist es, die städtebauliche Entwicklung in einem geregelten Verfahren voranzubringen und unterschiedliche Entwurfsansätze einzubeziehen.
Funktion des Kolloquiums
Das Kolloquium ist ein fester Bestandteil des Wettbewerbsverfahrens. Es dient der gemeinsamen Information, der Einordnung der Aufgabenstellung und der Klärung von Rückfragen zur Wettbewerbsaufgabe. Ein inhaltlicher Vorentscheid wird dabei nicht getroffen. Vielmehr schafft das Treffen eine Grundlage für die weitere Bearbeitung der Entwürfe.
Die Vorbereitung und Durchführung erfolgte in stadtinterner Abstimmung unter koordinierender Mitwirkung des Referats Stadtentwicklung sowie des betreuenden Büros Hille Tesch Architekten+Stadtplaner aus Ingelheim.
Begleitung durch die Stadtspitze
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel begleitete das Kolloquium vor Ort im Stadion. Damit war auch die städtische Ebene unmittelbar in den Auftakt dieses Verfahrens eingebunden.
Nächste Schritte im Verfahren
Die ausgewählten Büros arbeiten nun bis 23. Juni ihre Wettbewerbsentwürfe aus. Anschließend werden diese in der Sitzung des Preisgerichts am 18. und 19. August bewertet.
Im Anschluss an die Jurierung ist eine öffentliche Ausstellung vorgesehen. Weitere Angaben dazu wurden in der Pressemitteilung nicht gemacht.
Einordnung des Projekts
Der nun begonnene Abschnitt markiert einen wichtigen Schritt in einem Verfahren, das auf die städtebauliche Entwicklung der Flächen rund um das Fritz-Walter-Stadion zielt. Die Auswahl der Büros, das Kolloquium und die anschließende Bearbeitungsphase bilden die zentrale Grundlage für die weiteren Entwürfe.
Mit dem nächsten Termin im August rückt die Bewertung der Arbeiten in den Mittelpunkt. Danach soll die Öffentlichkeit die Möglichkeit erhalten, die Ergebnisse in einer Ausstellung kennenzulernen.
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