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Neuer Naturschutzbeirat vereidigt

Stadt fördert nachhaltigen Naturschutz: Zwölf ehrenamtliche Experten beraten bei Umweltprojekten und stärken die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und Bürgern

Neuer Naturschutzbeirat vereidigt
Bild zum Beitrag© Neues aus Kaiserslautern

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Die Stadt hat einen neuen Naturschutzbeirat: Am 01. April 2025 wurden die Mitglieder des elften Beirats durch Umweltdezernent Manuel Steinbrenner offiziell in ihr Amt eingeführt. Der Beirat besteht aus zwölf ehrenamtlichen Mitgliedern und deren Stellvertretungen, die sich künftig für die Belange des Naturschutzes engagieren.

Verpflichtung zur Unterstützung und Beratung

Die Einrichtung eines Naturschutzbeirats ist gesetzlich im Naturschutzgesetz festgelegt. Ziel ist es, dass die Naturschutzbehörde der Stadt regelmäßig beraten und fachlich unterstützt wird. Der Beirat wird hierbei über alle wesentlichen Themen, Planungen, Rechtsverordnungen sowie bedeutende Projekte im Bereich Naturschutz informiert.

Ehrenamtliches Engagement im Mittelpunkt

Dass die Mitglieder des Beirats ehrenamtlich wirken, ist ein wichtiger Aspekt: Die Arbeit wird nicht vergütet und basiert auf dem freiwilligen Einsatz zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Umweltdezernent Manuel Steinbrenner lobte dieses Engagement ausdrücklich und betonte, wie wichtig der offene Austausch rund um Naturschutzthemen ist. In der Sitzung lud er die Mitglieder auch ein, den direkten Kontakt mit der Stadtverwaltung stets zu suchen.

Leitung und Ansprechpartner

Zum Vorsitzenden wurde Karl-Heinz Klein vom BUND gewählt. Die Stellvertretung übernimmt Peter Schmidt von den NaturFreunden. Damit stehen zwei erfahrene Vertreter von anerkannten Umweltorganisationen an der Spitze des Beirats.

Aufgaben und Arbeitsweise

  • Beratung der Naturschutzbehörde bei umweltrelevanten Entscheidungen
  • Beobachtung und Begleitung von Planungen und Projekten mit Einfluss auf Natur und Landschaft
  • Empfehlungen zu Rechtsverordnungen und Maßnahmen im Bereich Naturschutz
  • Stärkung des Austausches zwischen Verwaltung, Politik und engagierter Bürgerschaft
  • Bedeutung für die Stadtgesellschaft

    Der neue Beirat steht exemplarisch für das Zusammenspiel von bürgerschaftlichem Engagement und Verwaltung im Dienste des Naturschutzes. Durch die breite Mitwirkung von Personen mit unterschiedlichem fachlichem und gesellschaftlichem Hintergrund kann sichergestellt werden, dass die Interessen von Natur, Umwelt und nachkommenden Generationen gewahrt bleiben.

    Die Konstituierung des 11. Naturschutzbeirats markiert somit einen weiteren wichtigen Schritt für die nachhaltige Entwicklung und den dauerhaften Schutz der Natur vor Ort. Die Zusammenarbeit zwischen Beirat und Stadtverwaltung wird in den kommenden Jahren von zentraler Bedeutung sein, um aktuelle Herausforderungen im Umweltbereich gemeinsam zu meistern.

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